Großer Andrang und strahlende Gesichter: Der Weltspartag im Mittelburgenland hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie wichtig Vorsorge und Finanzbildung für Groß und Klein sind.
„Radweg verschandelt“: Kritik der Grünen in Stoob-Süd
Thema Baumpflege
Die Grünen kritisieren, dass die durchgeführten Schnittmaßnahmen am Radweg in Stoob-Süd nicht einer modernen Baumpflege entsprechen und zum falschen Zeit durchgeführt wurden. Land verweist darauf, dass Radweg gefahrlos saniert und genutzt werden können soll.
Am Radweg in Stoob-Süd. Gabriele Hoheneder aus Stoob und Philip Juranich, Landessprecherin-Stellvertreter der Grünen Burgenland.
© GRÜNE Burgenland
„In Stoob Süd wurden entlang des Radweges die Bäume bis auf 10 Metern Höhe entastet, als ob es sich um eine Einflugschneise handeln würde. Zudem wurden Sträucher in zwei Metern Höhe brutal waagrecht abgeschnitten. Dadurch wurde das viel frequentierte touristische Naherholungsgebiet vollkommen verunstaltet“, so die Kritik der Grünen, die betonen, dass dies nicht den Bedürfnissen der Radfahrer nach einem idyllischen, schattigen Radweg enspreche. „Entlang eines Radweges, an dem ein Fahrverbot besteht, sind auch keine Schnittmaßnahmen zur Sicherung des Lichtraumprofils erforderlich“, meinen die Grünen. Zudem werden aus ihrer Sicht durch den starken Schnitt die Wachstumsbedingungen für den invasiven Staudenknöterich begünstigt. „Entsprechend der Norm für Baumpflege und Baumkontrolle sollten Schnittmaßnahmen baumschonend erfolgen und massive Eingriffe vermieden werden“, meint Philip Juranich, der Landessprecherin-Stellvertreter der Grünen Burgenland. „Wir verlieren durch die maßlose Bodenversiegelung laufend Naturräume. Daher ist es wichtig, jene die es gibt, naturverträglich zu pflegen – hier ist das Gegenteil geschehen“ so der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller.
„Vom Land Burgenland wird der Radweg saniert im Zuge des Rad-Attraktivierungsprogramms. Die Bäume wurden daher so zurückgeschnitten, um die Arbeiten gefahrlos durchführen zu können und dass auch die Radfahrer den Radweg gefahrlos benützen können“, so Baudirektor Wolfgang Heckenast.