Schwechater Flughafen-Personal bekommt 3,3 Prozent mehr Gehalt

KV-Verhandlungen

Die über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafen Wien AG in Schwechat dürfen sich über ein Lohnplus knapp über der Inflationsrate freuen. Chef-Verhandler von Arbeitgebern und Arbeitnehmern betonen „gelebte Sozialpartnerschaft“.

Von Von Gerald Burggraf

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafen Wien AG sowie deren Tochterunternehmen erhalten rückwirkend mit 1. Mai mehr Geld.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafen Wien AG sowie deren Tochterunternehmen erhalten rückwirkend mit 1. Mai mehr Geld.

© Flughafen Wien

Lediglich zwei Verhandlungsrunden waren nötig, um eine für alle Seiten annehmbare Lösung zu finden. Die ausverhandelte Gehalts- und Lohnerhöhung im Kollektivvertrag (KV) sieht für Arbeiterinnen und Arbeiter wie auch Angestellte rückwirkende mit 1. Mai ein Plus von 3,3 Prozent vor. Damit einigten sich Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern über einen Anstieg knapp über der Inflationsrate, die im April bei 3,1 Prozent gelegen war. Die Vereinbarung gilt für ein Jahr.

Nutznießer sind die rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Österreichs Flughäfen, wobei über 5.000 Personen davon alleine bei der Flughafen Wien AG und ihren Tochterfirmen beschäftigt sind. Der größte heimische Airport ist auch Arbeitgeber aller Chef-Verhandler aus Gewerkschaft und Wirtschaftskammer, konkret waren dies Arbeiter-Vizebetriebsratschef David John und Angestellten-Betriebsratsvorsitzender Thomas Schäffer sowie Flughafenvorstand Günther Ofner aus der Berufsgruppe Luftfahrt.

Sie betonen allesamt die konfliktfreie Lösungssuche und dass das Ergebnis „die Stärke der Sozialpartnerschaft“ unterstreiche, wenn „beide Seiten lösungsorientiert zusammenarbeiten.“ Mit dem erreichten Verhandlungsergebnis würde das heimische Flughafenpersonal von den positiven Entwicklung im Luftfahrtsektor profitieren. Zudem sei es ein „wichtiges Signal“ im Hinblick auf neue Herausforderungen durch das Passagierwachstum und einen damit einhergehenden Mehrbedarf an Beschäftigten.