Zwei weitere Pflegeregionen werden ausgeschrieben

Land übergibt an Partner

Nach der Vergabe von 24 der 28 Pflegeregionen im August dieses Jahres sind am Montag zwei weitere Regionen im Südburgenland - Großpetersdorf und Kohfidisch - ausgeschrieben worden. Die Sozialen Dienste Burgenland geben diese beiden Regionen ab, das Modell der Pflegestützpunkte soll damit „in die nächste Phase“ gehen

Von APA

Die Sozialen Dienste Burgenland bleiben in zwei Regionen im Einsetz.

Die Sozialen Dienste Burgenland bleiben in zwei Regionen im Einsetz.

© Landesmedienservice

Sozial-Landesrat Leonhard Schneemann erklärte in einer Aussendung: „Die hohe Qualität der Trägerorganisationen überzeugt und bestärkt das Land in dem Vorhaben, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“ Im August wurde die Vergabe von 24 der insgesamt 28 Pflegeregionen an sechs Trägerorganisationen abgeschlossen.

Die Volkshilfe Burgenland übernimmt demnach neun Regionen, das burgenländische Hilfswerk fünf, die Caritas Burgenland und das Rote Kreuz jeweils vier Regionen und die Diakonie zwei Regionen. Die verbleibenden vier Bereiche wurden per Inhouse-Vergabe an das Landesunternehmen Soziale Dienste Burgenland vergeben. Mit Großpetersdorf und Kohfidisch werden nun zwei dieser vier Regionen ebenfalls ausgeschrieben.

„Wir wollten bewusst sowohl im Norden als auch im Süden Regionen in Landeshand behalten, um das neue System auf Herz und Nieren zu prüfen und entsprechende Benchmarks zu haben“, so Schneemann. Nun ziehe sich das Land auf die Pilotregion im Norden zurück und schreibe die beiden südlichen Regionen aus.

„Die Betreuung der beiden nördlichen Regionen durch die Sozialen Dienste Burgenland gibt uns die Möglichkeit, das Konzept gemeinsam mit unseren bewährten Trägern weiterzuentwickeln, vom gegenseitigen Austausch zu profitieren und in Summe das System zukunftsfit zu halten“, erklärte er.