In der Oberen Hauptstraße in Gols wächst derzeit ein neues Wohnprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.
Frauenkirchen: Ein wackeliger Regierungssitz
Landtagswahl 2025
Bislang ist noch unklar, ob Landesrätin Daniela Winkler noch einmal in die Regierung von Hans Peter Doskozil kommen wird.
Landesrätin Daniela Winkler nutzte den vorgezogenen Wahltag zur Stimmabgabe.
© zVg / Christoph Novak, Christoph Novakchristoph@werbec
In der Heimatgemeinde von Landesrätin Daniela Winkler muss die SPÖ einen höheren Verlust (-8,5 Prozent) als im Durchschnitt hinnehmen. Trotzdem erreichen die Sozialdemokraten 47,9 Prozent der Stimmen, was wiederum ein größerer Anteil als im Landesergebnis ist.
Winkler zeigt sich im BVZ-Gespräch am Mittwoch sehr glücklich über das Abschneiden ihrer Partei. Man habe sich eine gute Ausgangsposition verschafft, könne sich den Koalitionspartner aussuchen und habe Blau-Schwarz verhindert. „Wir haben dem Trend getrotzt“, sagte sie mit Blick auf die anderen Bundesländer.
Auf die, Frage ob sie wieder ein Mitglied der Regierung werden wird, meint sie: „Man muss abwarten. Das ist bei keinem fix. Gerade laufen sehr viele Gespräche.“ Es komme auf die weiteren Entwicklungen und Verhandlungen rund um die Koalitionsbildung an. Über das Erreichen eines Landtagsmandats freut sie sich jedenfalls.
Enttäuschung macht sich hingegen bei Martina Kettner breit. Die ÖVP-Kandidatin aus Frauenkirchen hätte sich für ihre Partei mehr erwartet. „Anscheinend ist das nicht der Wählerwille, das ist zu akzeptieren“, kommentiert sie ernüchtert, freut sich aber, dass die absolute Mehrheit der SPÖ gebrochen werden konnte. „So muss es Kompromisse geben und das Beste für die Bürger kommt zustande“. Einer SPÖ-ÖVP Koalition wäre sie nicht abgeneigt, aber „nicht um jeden Preis“.
© ÖVP
Für die FPÖ kandidierte die Frauenkirchnerin Claudia Rigo im Wahlkreis. Mit 85 Vorzugsstimmen konnte sie aber nicht groß abräumen. Anders als ihre Partei, die in Frauenkirchen einen besonders hohen Zuwachs (+15,6 Prozent) an Stimmen erreichte.
SPÖ 47,9 % (- 8,5)
ÖVP 19,7 % (- 7,2)
FPÖ 24,6 % (+ 15,6)
GRÜNE 4,7 % (- 0,8)
NEOS 2,6 % (+ 1,3)
HAUS 0,5 %