858 Vorzugsstimmen für Stadtchef, davon 270 direkt aus Oberpullendorf

Landtagswahl

Die FPÖ konnte in der Bezirkshauptstadt um 13 Prozent zulegen, die SPÖ verlor nur geringfügig um 1,4 Prozent, die ÖVP musste 9,9 Prozent einbüßen.

Von Michaela Grabner

Ein Grund zur Freude waren für Johann Heisz (Foto rechts) seine 858 Vorzugsstimmen, die zweitmeisten, die innerhalb der ÖVP auf der Bezirksliste vergeben wurden. Die beiden SPÖ-Kandidatinnen aus der Stadt, Elisabeth Schmidt und Bianca Stifter-Koo, bekamen 524 und 615 Vorzugsstimmen.

Ein Grund zur Freude waren für Johann Heisz (Foto rechts) seine 858 Vorzugsstimmen, die zweitmeisten, die innerhalb der ÖVP auf der Bezirksliste vergeben wurden. Die beiden SPÖ-Kandidatinnen aus der Stadt, Elisabeth Schmidt und Bianca Stifter-Koo, bekamen 524 und 615 Vorzugsstimmen.

© Tritremmel/ÖVP

Alle Parteien abgesehen von der FPÖ und den Grünen stellten Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirksvorort für die Bezirkslisten. Mit Johann Heisz stellte sich auch Oberpullendorfs amtierender Bürgermeister für die ÖVP der Landtagswahl. Er ging auf Platz 7 der Kreiswahlliste ins Rennen und konnte im Bezirk von allen ÖVP-Kandidatinnen und -Kandidaten die zweitmeisten Vorzugsstimmen nach Landtagsabgeordnetem Patrik Fazekas für sich verbuchen und zwar 858. 270 davon erhielt er von seinen Stadtbürgerinnen und -bürgern. Entgegen dem Landestrend landete die ÖVP im Bezirksvorort trotz eines Verlusts von 9,9 Prozent mit 25,2 Prozent vor der FPÖ, die um stolze 13 Prozent zulegte und 22,2 Prozent der Stimmen für sich verbuchen konnte.„Ist nicht so ausgegangen, wie ich es mir erhofft hatte“

858 Vorzugsstimmen für Stadtchef, davon 270 direkt aus Oberpullendorf

„Ist nicht so ausgegangen, wie ich es mir erhofft hatte“

Dennoch ist ÖVP-Stadtchef Johann Heisz mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden. „Es ist nicht so ausgegangen, wie ich es mir erhofft hatte oder es als vernünftig gesehen hätte. Mein Wahlslogan war: 'Wir brauchen Kontrolle.' Daher bin ich enttäuscht, dass die Leute so entschieden haben, wie sie entschieden haben. Ich möchte mich aber dennoch speziell bei allen Menschen bedanken, die micht unterstützt haben.“

Stimmenstärkste Partei war die SPÖ mit 41,3 Prozent, die gleich mit doppelter Frauenpower in diese Wahl gegangen war. Neben Gemeinderätin Elisabeth Schmidt, die auf Platz 9 ins Rennen ging, kandidierte auch Bianca Stifter-Koo, die von Oberloisdorf nach Oberpullendorf zugezogen ist. Sie konnte in der Stadt 29 Vorzugsstimmen einheimsen, Elisabeth Schmidt 215. Insgesamt erhielt Bianca Stifter-Koo 615 und Elisabeth Schmidt 524 Vorzugsstimmen.

SPÖ gewann 40 Stimmen im Vergleich zu 2020 dazu

Vorzugsstimmenkaiser von Oberpullendorf wurde aber Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der von den Oberpullendorferinnen und Oberpullendorfern 412 Vorzugsstimmen erhalten hat. 311 „Oberpullendorfer“ Vorzugsstimmen insgesamt, also auf der Landes- und der Bezirksliste, verzeichnete Landesrat Heinrich Dorner.

„Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben zwar prozentuell ein bisschen verloren, aber mehr Stimmen gehabt, weil die Wahlbeteiligung höher gewesen ist“, so Vizebürgermeister Nikolaus Dominkovits.

Sprengelergebnisse

GEMEINDE GESAMT

SPÖ 804 Stimmen/41,3%

ÖVP 491 Stimmen/25,2%

FPÖ 433 Stimmen/ 22,2%

GRÜNE 144 Stimmen/7,4%

NEOS 49 Stimmen / 2,5%

HAUS26 Stimmen/1,3 %

SPRENGEL 1 (RATHAUS)

SPÖ 291 Stimmen/35,7%

ÖVP 251 Stimmen/30,8%

FPÖ 177 Stimmen/ 21,7%

GRÜNE 64 Stimmen/7,9%

NEOS 20 Stimmen / 2,5%

HAUS11 Stimmen/1,4 %

SPRENGEL 2 (RATHAUS)

SPÖ 235 Stimmen/49,0%

ÖVP 94 Stimmen/37,5%

FPÖ 99 Stimmen/20,6%

GRÜNE 35 Stimmen/7,3%

NEOS 13 Stimmen /2,7%

HAUS4 Stimmen/0,8 %

SPRENGEL 3 (VOLKSSCHULE)

SPÖ 278 Stimmen/42,6%

ÖVP 146 Stimmen/22,4%

FPÖ 157 Stimmen/24,0%

GRÜNE 45 Stimmen/7,0%

NEOS 16 Stimmen / 2,5%

HAUS11 Stimmen/1,7 %