Raidings Ortschef hofft: „Gemeinden nicht weiter als Melkkuh sehen“

Landtagswahl

Raidings Bürgermeister Markus Landauer hofft auf eine Koalition im Sinne der Gemeinden.

Von BVZ Redaktion

Auf Startplatz 8 der ÖVP-Bezirksliste holte sich Markus Landauer 577 Vorzugsstimmen und schob sich so auf Platz 5 vor.

Auf Startplatz 8 der ÖVP-Bezirksliste holte sich Markus Landauer 577 Vorzugsstimmen und schob sich so auf Platz 5 vor.

© ÖVP Mittelburgenland

„Das Wahlergebnis entspricht dem landesweiten Trend: Die FPÖ gewinnt auf Kosten von ÖVP und SPÖ“, meint Markus Landauer (ÖVP) in seinem Statement zur Landtagswahl. Im Vergleich zu 2020 verlor die SPÖ 4,7 Prozent und erreichte 49,8 Prozent. Er selbst stand für die als Kandidat auf Platz 8 der Wahlkreisliste und erhielt 577 Vorzugsstimmen.

„Aus Gemeindesicht ist zu sagen, dass die Hoffnung lebt, dass eine allfällige neue Koalition die Gemeinden nicht weiter als Melkkuh des Landes sieht“, betont Landauer.

SPÖ-Vizebürgermeisterin Stefanie Kautz führt zum Ergebnis aus: „Wir sind in Raiding mit dem Wahlergebnis zufrieden, wissen aber auch, dass noch einige Arbeit vor uns liegt.“ Im Vergleich zu 2020 verlor die SPÖ 4,7 Prozent und erreichte 49,8 Prozent.

Die FPÖ konnte sich von 4,5 bei der Wahl 2020 auf 17,2 Prozent steigern – damit hat sich der Parteianteil fast vervierfacht. Die Grünen konnten ihren Anteil nahezu halten und sich über ein kleines Plus von 0,2 Prozent freuen. Die NEOS erhielten 1,8 Prozent der Stimmen, was ein Plus von 0,8 Prozent der Stimmen in Raiding entspricht. Die Liste Hausverstand erreicht 0,6 Prozent.

Gemeindeergebnis

SPÖ 49,8% (-4,7), ÖVP 27,2% (-6,8), FPÖ 17,2% (+12,7), GRÜNE 3,3% (+0,2), NEOS 1,8% (+0,8), HAUS 0,6 %.