Am 29. Oktober 2026 absolvierten zwei Atemschutz-Trupps der Feuerwehr Neudörfl mit Erfolg die Atemschutzleistungsprüfung der Landesfeuerwehr.
Schwere Unwetter: Burgenland fordert Assistenzeinsatz vom Heer an
Massive Schäden
Im Burgenland sind nach den starken Regenfällen in der Nacht auf Sonntag einige Gewässer über die Ufer getreten, wobei der Bezirk Oberwart besonders stark betroffen ist. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Oberwart und hat bei Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) Assistenzeinsatz des Bundesheeres angefordert, hieß es am Sonntagvormittag.
© Stadtfeuerwehr Oberwart
Doskozil hat sich am Sonntag in der Früh in der Einsatzzentrale in Oberwart ein Bild von der Lage gemacht. Bereits angefordert und zugesichert wurde der Assistenzeinsatz. Dieser sei ab sofort im gesamten Bezirk im Einsatz.
Außerdem wurden alle Mitarbeiter der Straßenbauämter des Landes im handwerklichen Dienst in ihre Dienststellen beordert. Von dort werden sie den Überschwemmungsgebieten zugeteilt, um die Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Auch die notwendigen technischen Geräte werden organisiert, um etwa Verklausungen zu beseitigen.
Hui, auch in Wiesfleck (Südbgld) ist es dezent nass pic.twitter.com/uqxzMyjkv7— Reisepsycho ❤️ (@BabsiHoeb) June 8, 2024
Das Land werde auch dafür sorgen, dass die nötigen finanziellen Mittel aus dem Katastrophenfonds des Landes zur Verfügung stehen. Diese Hilfe soll rasch abgewickelt werden, wenn Schäden nicht von einer Versicherung gedeckt werden.
Im Bezirk Oberwart war in der Nacht auf Sonntag in Rotenturm an der Pinka und in Siget in der Wart Zivilschutzalarm und in der Stadt Oberwart eine Zivilschutzwarnung ausgelöst worden - diese Maßnahmen wurden am Vormittag dann aufgehoben.
Für den gesamten Bezirk bliebe aber der Katastrophenfall aufrecht, die Lage bleibe angespannt, hieß es in einer Aussendung des Landesmedienservice. Der Landeshauptmann dankte außerdem allen Hilfskräften, vor allem der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass Einsatzkräfte, Behörden und viele freiwillige Helfer alles tun, was notwendig ist“, so Doskozil.