Besonders stark erwischten die punktuellen Unwetter im Bezirk Eisenstadt die Gemeinden Steinbrunn und Zillingtal.
Besonders stark erwischten die punktuellen Unwetter im Bezirk Eisenstadt die Gemeinden Steinbrunn und Zillingtal.
Die Bevölkerung des Bezirkes Oberwart wurde aufgerufen, Kellerräume und Tiefgaragen zu meiden und Häuser nicht zu verlassen. Unterschützen, Wiesfleck und Rotenturm immens betroffen.
Die verheerenden Unwetter machten das Südburgenland zum Katastrophengebiet. Der Bezirk Oberwart war am stärksten betroffen, aber auch die Bezirke Güssing und Jennersdorf erlebten dramatische Szenen.
Zahlreiche Feuerwehren im Bezirk hatten am Abend und in der Nacht des gestrigen Sonntags mit schweren Unwettern zu kämpfen.
Das Land schickt Mitarbeiter in die Gemeinden und stellt Hilfsmittel aus dem Katastrophenfond in Aussicht. Die Wirtschaftskammer sagt Unternehmern Unterstützung zu, die Caritas macht 100.000 Euro für Geschädigte locker.
Rund 3.800 Einsatzkräfte von fast 200 Feuerwehren sowie acht Züge des Katastrophenhilfsdienstes waren während und nach den schweren Unwettern im Burgenland im Einsatz. Auf Bitte des Landes werden die ehrenamtlichen Helfer seit Sonntagmittag auch durch einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres unterstützt.
In Mischendorf (Bezirk Oberwart) wird seit Sonntag im Zuge der Unwetter ein Mann vermisst, Polizei und Feuerwehr hatten die Suche am Montag in der Früh wieder aufgenommen, so die Landespolizeidirektion.
Unvorstellbare Wassermassen gingen am Samstag nieder, große Teile des Burgenlandes waren betroffen, für den Bezirk Oberwart galte der Katastrophenfall. Auch der Bezirk Mattersburg war schwer betroffen. In Baumgarten gab es sintflutartige Zustände, auch in Draßburg kam es zu erheblichen Schäden.
Im Burgenland sind nach den starken Regenfällen in der Nacht auf Sonntag einige Gewässer über die Ufer getreten, wobei der Bezirk Oberwart besonders stark betroffen ist. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist in Abstimmung mit der Bezirkshauptmannschaft Oberwart und hat bei Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) Assistenzeinsatz des Bundesheeres angefordert, hieß es am Sonntagvormittag.