Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
Minister Rauch als Wahlkampfhelfer für die Grünen Burgenland
Ministerbesuch
Die Grünen erhielten im Wahlkampf Besuch und Unterstützung von Gesundheitsminister Johannes Rauch. Gemeinsam mit Spitzenkandidatin Anja Haider-Wallner warb er im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt für seine burgenländischen Parteikollegen.
Gesundheitsminister Johannes Rauch zu Besuch in Eisenstadt. Hier vor dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt mit dem Grünen Spitzen-Duo Philipp Juranich und Anja Haider-Wallner, dem Ärztlichen Direktor Martin Wehrschütz, der Stellvertretenden Pflegedirektorin Susanne Wukovatz, Pater Prior Daniel Katzenschläger und Geschäftsführer Robert Maurer.
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Für die Grünen dürfte es bei der Landtagswahl nächsten Sonntag knapp werden. Bei der BVZ-Umfrage Mitte Dezember lagen die Grünen Burgenland exakt bei vier Prozent. „Es geht um jede Stimme“ betonte auch Gesundheitsminister Johannes Rauch, der seine burgenländischen Parteikollegen im Wahlkampf besuchte.
Beim Besuch im Krankenhaus Eisenstadt mit dem Grünen Duo Anja Haider-Wallner und Philip Juranich fest betonte Rauch vor allem die Bedeutung von Primärversorgungszentren und niedergelassenen Ärzten. „Der erste Weg sollte nicht immer ins Spital führen“, die Ambulanzen seien überlastet, nicht zuletzt wegen Patienten, die andernorts besser aufgehoben wären.
70 Prozent der Patienten in den Ambulanzen gehören dort gar nicht hin. Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) bei seinem Besuch in Eisenstadt.
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Zum burgenländischen Pflegemodell mit Pflegestützpunkten sowie der Anstellung pflegender Angehöriger sagte der Gesundheitsminister: „Es ist alles gut, was in die Pflege investiert wird.“ Auf das geplante Spital Gols angesprochen, wollte Rauch nicht konkret werden. „Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung“ sei jedenfalls essentiell.
Was grüne Politik im Gesundheits- und Pflegebereich anders machen würde, als die Doskozil-SPÖ, erklärt Rauch auf BVZ-Nachfrage: „Wir würden die Bereiche der ambulanten und der stationären Versorgung stärker zusammen denken, ebenso die Bereiche Pflege und Gesundheit. Und wir würden mehr in Prävention investieren, damit die Leute gar nicht erst krank werden und im Spital landen.“
Die Frage, was er sich von der neuen Bundesregierung im Gesundheitsbereich erwartet, konterte Rauch mit einer Gegenfrage: „Von welcher Bundesregierung? Es ist noch alles offen, sieht aber nach einer blau-schwarzen Koalition aus.“ Was er von dieser erwarten würde? „Nichts Gutes.“
Im Anschluss an den Besuch im Krankenhaus Eisenstadt ging es für die Grünen samt Minister Rauch noch zum Flyerverteilen in die Fußgängerzone.