Nach dem Tod des Frauenkirchner Malers und Bildhauers Matthias Lidy wird sein Atelier aufgelöst: Beim Nachlassverkauf werden Arbeiten aus 45 Jahren künstlerischen Schaffens angeboten.
Außenstelle des Wasserleitungsverbandes Neusiedl feierlich eröffnet
Nach Bauarbeiten
Nach elf Monaten Bauzeit hat der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (WLV) seine erweiterte Außenstelle in Neusiedl am See eröffnet. Das neue Obergeschoß in Holzriegelbauweise bietet zusätzliche Büroflächen, ein Labor und moderne Besprechungsräume. Mit dem Umbau reagiert der Verband auf das Wachstum der Region und schafft bessere Arbeitsbedingungen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf (6.v.l.) und LAbg. Bürgermeisterin Elisabeth Böhm mit Vertretern des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland (WLV) bei der Eröffnung der umgebauten Außenstelle des WLV in Neusiedl am See.
© Novak, Christoph Novakchristoph@werbec
Erweiterung für eine wachsende Region
In Neusiedl am See wurde am Freitag die umgebaute und erweiterte Außenstelle des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland feierlich eröffnet. Landesrätin Daniela Winkler, Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf und zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region nahmen an der Eröffnung teil.
Holzbau schafft Raum für moderne Arbeitsplätze
Das neue Stockwerk des bestehenden Bürotrakts wurde vom Neusiedler Architekturbüro Prost Reumann Architektur & Baumanagement OG geplant und als Holzriegelbau errichtet. Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 450 Quadratmetern entstanden fünf Doppelbüros, ein Labor, Archivräume und ein moderner Besprechungsraum. Der neue Gebäudeteil entspricht dem Energiestandard eines Niedrigstenergiehauses.
Nach Abschluss der Arbeiten im Obergeschoß wurde auch der Kundenbereich im Erdgeschoß modernisiert und einem „Facelift“ unterzogen. Insgesamt waren 13 Firmen aus dem Burgenland an dem Projekt beteiligt, viele davon aus dem Verbandsgebiet.
„Durch die Erweiterung schaffen wir nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern leisten auch einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft“, erklärte WLV-Obmann Bürgermeister Ernst Edelmann.
Eigenleistung und regionale Wertschöpfung
Besonders stolz ist der Wasserleitungsverband darauf, dass ein erheblicher Teil der Arbeiten in Eigenregie durchgeführt wurde. Die Elektro-, Installations- und Malerarbeiten sowie die Baumeisterarbeiten im Außenbereich erledigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbands selbst. Insgesamt investierten sie mehr als 4.100 Arbeitsstunden in das Projekt.

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Die Bauzeit vom Abbruch bis zum Bezug der neuen Büroräume betrug elf Monate, die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,1 Million Euro und blieben damit im vorgesehenen Kostenrahmen.
„Diese Investition ist ein starkes Zeichen – für regionale Verantwortung, für Versorgungssicherheit und für zukunftsorientierte Infrastrukturpolitik“, betonte Landesrätin Winkler. Der Wasserleitungsverband leiste seit Jahrzehnten verlässliche und qualitativ hochwertige Arbeit. „Die neue Außenstelle in Neusiedl ist Ausdruck eines modernen, dezentralen Service-Denkens – näher an den Gemeinden, näher an den Kundinnen und Kunden, näher an den Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt.“
Von der Außenstelle in Neusiedl am See aus werden künftig weiterhin die Gemeinden im Bezirk und Breitenbrunn mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt. Damit bleibt der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland auch in Zukunft ein zentraler Garant für eine sichere Wasserversorgung in der Region.