Großer Andrang und strahlende Gesichter: Der Weltspartag im Mittelburgenland hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie wichtig Vorsorge und Finanzbildung für Groß und Klein sind.
Oberpullendorf unter neuer Führung: Narren übernahmen das Zepter
Narrenwecken
Pulei, Pulei - auch wenn der Fasching erst nach den Heiligen Drei Königen beginnt, mit der Inthronisierung des neuen Prinzenpaares Michael II. und Natalie I. beim Narrenwecken startete für die Oberpullendorfer Faschingsgilde „Die Krebsler“ die intensive Vorbereitungsphase auf die „fünfte“ Jahreszeit.
Gildenchef Emanuel Rom und seine beiden Stellvertreterinnen Christine Schmid und Anni Hofer freuten sich gemeinsam mit dem neuen Prinzenpaar Michael II und Natalie I über die zahlreichen Gardemädchen und die Teilnahme der Gemeindevertretung, Bürgermeister Johann Heisz, Stadträtin Eva Maria Kneisz, Vizebürgermeisterin Christina Köppel, Stadtrat Thomas Schmidt, Stadtrat Norbert Hoffmann, Vizebürgermeister Nikolaus Dominkovits und Stadträtin Gerlinde Heger.
© Michaela Grabner
Im Gleichschritt eskortieren zwei Dutzend kleine Gardemädels in kecken rot-schwarzen Kostümen und goldenen Schuhen das zukünftige Prinzenpaar in den Saal des Gasthaus Domschitz, wo traditionell im Anschluss an den Bürgermeisterempfang im Rathaus das traditionelle Narrenwecken stattfindet. Und so wurden zunächst Gilden-Präsident Emanuel Rom und seine Stellvertreterinnen Christl Schmid und Anni Hofer von einigen der Mädels mit einem Konfettiregen symbolisch aus dem „Sommerschlaf“ geweckt.
Programmpunkte des Narrenweckens waren wie jedes Jahr die Inthronisierung und Proklamation des neuen Prinzenpaares - dieses Mal von Michael Heger alias Michael II. und Natalie Prokopetz alias Natalie I., die Übergabe von Stadtkasse und Stadtschlüssel von Bürgermeister Johann Heisz und seinen Vizes Nikolaus Dominkovits und Tina Köppel an die neue Stadtführung, ein Tanzauftritt der Gardemädels, eine Verlosung, die Jungweinverkostung mit Georg Wieder vom Weingut Juliana Wieder und die Büttenrede von Oberlehrer Wolfgang Ehrenhöfer.
Dieser reimte angesichts von Budgetdefiziten und Sparprogrammen: „Wie wir es auch drehn und wenden, es fehlt an allen Eck und Enden. Das Leben ist schon viel zu teuer und dann erhöhen sie die Steuer. Selbst wenn wir jetzt auch anders wählen - woher denn nehmen, wenn nicht stehlen? Ich spür schon die Gedanken wandern: Lass mir mein Geld, nimm es den andern! Das gibt auch wieder keinen Sinn, weil ich des Andern Anderer bin.“
Mit dem Narrenwecken startete auch der offizielle Ticketverkauf für die Kabarettabende der Gilde Ende Jänner. Tickets sind online unter www.krebsler-gilde.at/tickets erhältlich.