Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Industriellenvereinigung lud zum Neujahrsempfang ins „Henrici“
Eisenstadt
Am Montag Abend lud die Industriellenvereinigung Burgenland zu ihrem alljährlichen Neujahrsempfang. In diesem Jahr feierte man in den altehrwürdigen Hallen des Restaurants Henrici in Eisenstadt.
Matthias Strolz, IV-Präsidentin Heidi Adelwöhrer, PET to PET-Geschäftsführer Christian Strasser, Seal Maker-CEO Christina Glocknitzer und IV-Geschäftsführerin Anika Benkö (v.l.).
© Nina Mayer, Nina Mayer
Die Location nahm der Gastredner Matthias Strolz (Mitbegründer der NEOS, Unternehmer und Bestseller-Autor) in einer mitreißenden Ansprache zum Anlass, einen Vergleich zu ziehen. Waren die Mauern früher Stallungen des Fürsten Esterhazy für seine wertvollen Reittiere, dienten sie diesen Abend den besten „Zugpferden“ der Wirtschaft des Burgenlandes. Eine halbe Stunde riss das Rhetorikgenie die zahlreich erschienen Gäste mit und versuchte ihnen einen Plan zu offerieren, wie es gelingen kann, in diesen schweren Zeiten, die geprägt sind von Unsicherheit, Angst und Unbeständigkeit, trotzdem erfolgreich zu wirtschaften. Ausführlich und blumig behandelte er die Punkte Identität, Beziehungsfähigkeit, Signalresonanz, Widerspruchstoleranz und Resilienz - Eigenschaften, die seiner Meinung nach trainierbar und der Schlüssel zum Erfolg sind.
Die Präsidentin der Industriellenvereinigung Adelheid Adelwöhrer versprach in ihrer Begrüßungsrede bestmögliche Unterstützung der Mitglieder, um bei sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen trotzdem neue Chancen zu ergreifen und Herausforderungen zu meistern. Industrie und Wirtschaft sind für das Burgenland existenziell und ermöglichen Wohlstand, weshalb eine Förderung und Wachstum wünschenswert sind. Das allgemeine Credo: „Man muss an einem Strang ziehen, um gut durch herausfordernde Zeiten zu kommen.“
Das anschließende Buffet nutzten die Gäste aus Industrie, Wirtschaft und Politik, um bei einem gemeinsamen Essen neue Pläne zu schmieden.