Eigenheim-Bonus: Doskozil für soziale Staffelung

„Nicht generell 100.000“

In der Debatte über die Vorschläge der Sozialpartner zum Konjunktur- bzw. Baupaket hat sich der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) für eine soziale Staffelung ausgesprochen. Der Eigenheimzuschuss sollte nicht generell 100.000 Euro für alle vorsehen, erklärte er am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Von Von APA / BVZ.at

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag, 15. Jänner 2024, im Rahmen einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des SPÖ-Landesparteivorstandes in Eisenstadt. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag, 15. Jänner 2024, im Rahmen einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des SPÖ-Landesparteivorstandes in Eisenstadt. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT

© APA/HANS KLAUS TECHT, HANS KLAUS TECHT

Im Burgenland gebe es eine „intensive Unterstützung“ im Bereich der Wohnbauförderung: „Aber sozial gestaffelt. Das ist ganz wesentlich“, betonte Doskzil. „100.000 Euro auszuschütten ohne soziale Staffelung - das wäre für mich nicht in Ordnung.“

Dass darüber auf Bundesebene nun aber diskutiert werde, begrüßt er. Auch bei der Überlegung des Bundes, über die Bundesfinanzierungsagentur Geld in die Wohnbauförderung zu stecken mit einer Zweckwidmung, pocht er auf eine soziale Staffelung. Sollte dies umgesetzt werden, werde es auch auf Landesebene wieder eine Differenzierung geben: „Wir werden uns dann anpassen und ein Paket für Häuslbauer schnüren.“