Paradiesisches Radeln durch das Südburgenland

Radeln mit der BVZ

Die Paradiesroute ist mit ihren 260 Kilometern die längste Radroute im Burgenland und bietet eine gute Gelegenheit das Südburgenland kennenzulernen. Mit vielen kulturellen und kulinarischen Angeboten wird der anspruchsvolle Radweg vor allem für E-Bike Fahrer zur Genussroute.

Von Von BVZ Redaktion

Die Route führt auch an Burg Güssing vorbei.

Die Route führt auch an Burg Güssing vorbei.

© Fotografie RobertB

Mit einigen längeren Anstiegen und sanften Hügeln ist die Paradiesroute für geübte Fahrradfahrer geeignet, mit einem E-bike ist sie aber mit Leichtigkeit zu bewältigen. Über 260 Kilometer führt die gut beschilderte Strecke, vorbei an idyllischen Weingärten, Feldern und Flüssen, durch drei Naturparke, vorbei an Buschenschänken und Haubenlokalen. Mit kulturellen Sehenswürdigkeiten, Ausblickspunkten und vielen Übernachtungsmöglichkeiten bietet der Radweg eine Möglichkeit für einen mehrtägigen Aktivurlaub.

Entlang der Strecke gibt es diverse Einstiegsmöglichkeiten, will man in Richtung Norden beginnen eignet sich als Startpunkt Oberwart. Von hier aus geht es in das obere Pinkatal. Kurz nach Pinkafeld ist mit 507 Höhenmetern bereits der höchste Punkt der Rundfahrt erreicht. Nach Neustift an der Lafnitz wendet sich die Strecke in südliche Richtung, entlang der Lafnitz geht es nach Markt Allhau und Wolfau, und weiter gemütlich bergab bis nach Neudau.

Als idealer Durstlöscher bietet sich mit einem kleinen Abstecher, die Quelle in Ollersdorf an. Kurz danach, wieder auf der Paradiesroute kann ein originalgetreu nachgebautes Grenzwächterhaus, eine sogenannte Tschartake in Burgau besichtigt werden.

Paradiesisches Radeln durch das Südburgenland

© Südburgenland Tourismus

Eine weitere Quelle, die Augenquelle, deren Wasser Augenleiden mindern soll, liegt am Stoagupf, kurz vor Jennersdorf. Der Stoagupf ist ein Vulkankegel und zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten des Burgenlandes. Entlang der slowenischen und ungarischen Staatsgrenze verläuft die Strecke von Jennersdorf nach Hagensdorf.

Auch danach führt die Route entlang der Staatsgrenze am Grenzerfahrungsweg in Bildein. Im Naturpark Weinidylle lassen sich Köstlichkeiten aus der Region verspeisen und der regionstypische Uhudler Wein verkosten. Ganz entspannt ist dies mit einer Übernachtung am Wintner Weinberg oder am Csaterberg möglich. Am nächsten Tag folgt der Wechsel ins Land des Blaufränkischen. Von Deutsch-Schützen durch den Naturpark Geschriebenstein und über Stadt-Schlaining führt die Tour in den Kurort Bad Tatzmannsdorf und nähert sich ihrem Ende.

Mit insgesamt 2487 zu bewältigenden Höhenmetern bleibt die Rundtour trotz verlockender Kulinarik auch anspruchsvolles Fitnesstraining, vor allem für all jene die sie mit einem traditionellen Fahrrad, ohne Akku, zurücklegen.

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© BVZ Grafik

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© zVg

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