Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Friedrich Radlspäck wird zweiter SPÖ-Landesgeschäftsführer
Puchwein-Nachfolge
In der SPÖ-Landespartei ist nach dem Abgang der zweiten Geschäftsführerin Jasmin Puchwein eine Entscheidung gefallen: Friedrich Radlspäck übernimmt mit September als zweiter Landesgeschäftsführer an der Seite von Kevin Friedl. Das Duo will die SPÖ fit für die Gemeinderatswahlen machen.
© Klaus Zwinger
Ab 1. September steht die Doppelspitze der SPÖ-Landespartei wieder: Zusammen mit Kevin Friedl wird Friedrich Radlspäck die Landesgeschäftsführung übernehmen. Das bestätigte jetzt die SPÖ mit einer Presseaussendung: Das Landesparteipräsidium habe den Vorschlag einstimmig beschlossen und dem Vorstand vorgelegt. Radlspäck folgt Jasmin Puchwein nach, die im Mai ihren Abschied bekanntgegeben hatte und sich mit August offiziell aus der Position zurückgezogen hat.
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Radlspäck war bisher in der Neusiedler Bezirkspartei tätig und bei politischen Diskussionen auch auf Social Media aktiv. Landeshauptmann und SPÖ-Chef Hans Peter Doskozil sieht in seiner Bestellung ein Signal an die kommunale Ebene, die stärker in den Mittelpunkt gerückt werden soll. Radlspäck sei „ein erfahrener Stratege mit politischem und organisatorischem Tiefgang“. Er kenne „die Partei aus der Fläche, ist in den Gemeinden verwurzelt und steht für Verlässlichkeit, Klartext und politische Haltung“, so Doskozil.
Radlspäck selbst betonte, er wolle die Struktur der Partei strategisch weiterentwickeln und die SPÖ fit machen für die kommenden Herausforderungen, insbesondere für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2027.