Spieglein, Spieglein in der Hand: Wer findet die fehlende Hälfte am schnellsten?
B10 Neusiedler See-Radweg: Rund um den See
Radeln mit der BVZ
117,5 Kilometer auf dem Fahrrad auf österreichischer und ungarischer Seite des Neusiedler Sees bieten Pannonien pur.
Der Neusiedler See Radweg wurde erst vor wenigen Tagen mit neuen übersichtlichen Infotafeln ausgestattet.
© BVZ/Birgit Böhm-Ritter
Die Runde um den Neusiedler See gehört zu den Klassikern, wenn man im Nordburgenland einen Radausflug plant. Der Neusiedler See Radweg „B10“ zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Radstrecken Österreichs. Er ist außerdem einer von nur zwei österreichischen Radwegen, die mit fünf ADFC-Sternen zertifiziert sind.
© VVadi4ka/shutterstock.com; Grafik: Grassl
Wer die gesamte Rundstrecke absolvieren möchte, muss sich auf einen rund 10-stündigen Ausflug und eine 117,5 Kilometer lange Strecke vorbereiten. Bei einer kompletten Seeumrundung passiert man die Grenze nach Ungarn. Es wird daher empfohlen, einen Reisepass mitzuführen. Was man außerdem wissen sollte: In Ungarn gilt Warnwestenpflicht in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder bei schlechter Sicht!

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Die Wege sind größtenteils asphaltiert und teilweise geschottert, also sowohl für Tourenräder als auch für Mountainbikes geeignet. Es ist auch möglich, die Strecke mit dem Rennrad zu fahren, die Schotterpassagen sind kurz und der Splitt ist fein.
Auch wenn es, vor allem auf der ungarischen Seite, steilere Passagen gibt, ist der Neusiedler See Radweg größtenteils flach. Für Familien mit Kindern empfiehlt es sich, den Weg in Teilstrecken zurückzulegen. Mit der Radfähre zwischen Illmitz und Mörbisch am See lässt sich die Tour verkürzen.

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Für unseren Ausflug haben wir den Streckenabschnitt von Neusiedl am See nach Illmitz gewählt. Der Weg führt durch den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Hier gilt es, sich nicht abseits des Weges aufzuhalten. Gerade im Frühling gibt es hier allerdings einiges zu entdecken. Es lohnt sich, immer wieder vom Rad abzusteigen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen.
Wir entdeckten gleich mehrere Graugansfamilien mit Jungen, die tatsächlich im Gänsemarsch durchs Gras watschelten. Eine kleine Pause legten wir auch bei den Gehegen der Mangalitzaschweine und der Kamerunschafe ein, die sich direkt am Radweg befinden. Vor allem die kleinen Lämmer haben sofort die Herzen der Kinder erobert.

© BVZ/Birgit Böhm-Ritter
Einen besonderen Weitblick genießt man übrigens am Aussichtsturm in der „Hölle“, so heißt das Teilstück zwischen Podersdorf und Illmitz. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick über den Neusiedler See.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Unterstützer:innen des Radweges
Slideshow Radeln KW18

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