Spieglein, Spieglein in der Hand: Wer findet die fehlende Hälfte am schnellsten?
B40 Rotweinradweg: Genussvoll durch das Blaufränkischland
Radeln mit der BVZ
Der B40 Rotweinradweg ist ein idyllischer und familienfreundlicher Rundkurs durch das Blaufränkischland in der Tourismusregion Mittelburgenland-Rosalia.
Schnappschuss inmitten des Deutschkreutzer Weingebirges. Das leidenschaftliche Radfahrer-Ehepaar Daniela und Ronald Jandrasits aus Stadtschlaining freute sich über das zufällige Treffen und den Smalltalk mit dem ehemaligen Radprofi Michael Knopf und Gastwirt Mario Trummer.
© BVZ_dd
Wie der Name schon anklingen lässt, führt der 38,6 Kilometer lange Rundkurs vorwiegend durch die gepflegten Weingärten rund um Deutschkreutz, Raiding, Horitschon und Neckenmarkt. Dieser verläuft bis auf 200 Meter Waldweg durchgehend auf asphaltierten Land- und Gemeindestraßen. Die Radroute ist daher auch für Familienbesonders gut geeignet.
© BVZ_dd
Die BVZ durfte für die Serie „Radeln mit der BVZ“ mit Michael Knopf und Mario Trummer zwei absolute Rad-Experten begrüßen. Der Reporter der BVZ zog es aufgrund leicht konditioneller Defizite vor, das Duo mit einem motorisierten Zweirad zu begleiten. Los ging es bei angenehmen Frühlingstemperaturen in Horitschon vom Gasthaus Trummer in Richtung Neckenmarkt, vorbei am Weinbau- und Fahnenschwingermuseum und mit herrlichem Blick auf die Donatuskapelle, auch Weingartenkapelle genannt.
In den Weingärten der Region dominiert die Rebsorte Blaufränkisch, oft und gerne „die Majestät unter den Rotweinen“ genannt. Daher ist es naheliegend, dass zahlreiche Winzer und Gebiets- und Ortsvinotheken entlang der Strecke zur Degustation der regionaltypischen Weine einladen. Von der Fahnenschwingergemeinde Neckenmarkt führte die Etappe weiter nach Deutschkreutz. Für Kulturliebhaber sind ein Besuch des Schlosses und des Carl Goldmark-Museums empfehlenswert.

© BVZ_dd
Danach ging es über Serpentinen, den steilsten Anstieg, der auch umfahren werden kann, in den beschaulichen Ort Kleinwarasdorf. Vom Großwarasdorfer Ortsteil wurde fleißig in die Pedale bzw. auf das Gaspedal getreten und schon war man in Raiding, der Heimatgemeinde von Franz Liszt. Sehenswert sind hier das Geburtshaus des berühmtesten Sohnes Raidings und der Liszt Pfad.

© BVZ_dd
Von Raiding aus wurde der Weg zurück nach Horitschon eingeschlagen. Dort angekommen besuchten die beiden begeisterten Radfahrer den Aussichtsturm, bevor sie sich im Gasthof Trummer ihr wohlverdientes Mittagsessen genehmigten. Das Resümee der beiden fiel durchwegs positiv aus. „Eine wunderschöne Radstrecke, wo man den Wind kaum merkt, da man stets zwischen den Weingärten unterwegs ist. Die Route ist perfekt beschildert, daher kann man sich eigentlich nicht verfahren. Die Idylle mit den Weingärten ist etwas ganz Einzigartiges“, schildert Michael Knopf.
Auch Mario Trummer kommt bei seiner Hausstrecke ins Schwärmen: „Die B40 verläuft durchs Blaufränkischland entlang richtig schöner, gediegenen Radrouten. Es sind kaum Hauptstraßen dabei, man quert diese nur drei oder vier Mal. Zudem ist sie sehr verkehrsarm, ab und zu kommt mal ein Traktor entgegen. Die Route besticht mit super Ausblicken und es gibt zwar keine Berge wie in Tirol, aber dafür sanfte Hügel.“

© BVZ_dd
Die Route

© Burgenland Tourismus / Komoot.com
Mit freundlicher Unterstützung von:

© zVg

© zVg

© zVg