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Standesamtsverband im Bezirk Oberwart mit starker Bilanz
Statistik
Im Vorjahr wurde 625 Geburten, 397 Eheschließungen und 838 Sterbefälle beurkundet. Der standesamtliche Tätigkeitsbereich geht aber weit über diese statistischen Kennziffern hinaus.
Mitarbeiter und Obmann des Verbandes leisten ganze Arbeit.
© Stadtgemeinde Oberwart, Jens Krauss
Den Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband Bezirk Oberwart mit Sitz im Rathaus Oberwart gibt es seit 2017. Drei Mitarbeiterinnen erledigen Aufgaben für den Verband, dem alle Gemeinden des Bezirkes angehören. Leiterin Julia Fleck blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2023 zurück. Denn Geburten, Ermittlungen der Ehefähigkeit oder Partnerschaftsfähigkeit und Sterbefälle werden ausschließlich am Verbandssitz in Oberwart beurkundet.
„2023 wurde 625 Geburten, 397 Eheschließungen und 838 Sterbefälle beurkundet. Der standesamtliche Tätigkeitsbereich geht aber weit über diese drei statistischen Kennziffern hinaus. So gehören unter anderem auch Namensänderungen und die Ausstellung von Ehefähigkeitszeugnissen/Familienstandsbestätigungen zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen“, heißt es seitens des Verbandes.
Außerdem müssen Entscheidungen anderer Behörden wie von Gerichten (Scheidungen, Obsorgen ) vom Standesamtsverband in das Zentrale Personenstandsregister eingetragen werden. So wurden voriges Jahr von den Verbandsmitarbeiterinnen insgesamt 20.187 Personenstandsverfahren bearbeitet.
Und auch 2024 wird das Arbeitspensum nicht weniger werden – darüber sind sich die Verantwortlichen einig. Bürgermeister Georg Rosner, der Obmann des Verbandes ist, ist stolz auf die gute Entwicklung im Verband und betont die gute Zusammenarbeit: „Das Modell des Standesamtsverbandes ist ein Erfolg und das Team erledigt am Standort Oberwart sämtliche Standesamtsagenden des Bezirkes. Dazu zählen Geburten, Staatsbürgerschaften, Eheschließungen und Sterbefälle. Eine großartige Leistung, danke dafür. Unsere Stadt trägt maßgeblich dazu bei, dass der Standesamtsverband reibungslos funktioniert und so die Gemeinden des Bezirks im Personenstandswesen entlastet werden“, sagt Rosner.