Warum das Burgenland bei der Gesundheitsversorgung Druck machtund was Patienten von der Debatte erwarten dürfen.
Nummer 1 in Österreich: Das Burgenland ist Paradeiser-Kaiser
Tag der Paradeiser
Der 8. August ist der Paradeiser gewidmet. Das feiert ganz Österreich, aber das Burgenland besonders. In den letzten 20 Jahren hat sich der Konsum in Österreich fast verdoppelt. Spitzenreiter bei der Paradeiser-Produktion ist das Burgenland.
Am 8. August ist Tag der Paradeis - ein vielfältiger Liebling der Österreicher.
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Am 8. August steht ein kulinarischer Liebling im Mittelpunkt: der Paradeiser. Das ursprünglich aus Südamerika stammende Nachtschattengewächs hat längst seinen festen Platz in der heimischen Küche – besonders im Sommer. Die (Ost-)Österreicher und besonders die Burgenländer lieben den gesunden Snack, der vielerorts Tomate genannt wird, so sehr, dass sie ihn nach dem Paradies benannt haben.
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Burgenland ist Paradeiserland Nummer eins
Mit rund 59 Hektar Anbaufläche ist das Burgenland österreichweit führend beim Paradeiseranbau. Das entspricht knapp einem Drittel der gesamten österreichischen Produktionsfläche, die laut Landwirtschaftskammer bei etwa 196 Hektar liegt. Dahinter folgen Wien (39 ha), die Steiermark (38 ha) und Niederösterreich (34 ha).
Im Jahr 2024 wurden im Burgenland rund 16.670 Tonnen Paradeiser geerntet, davon 12 Hektar im Freiland sowie 47 Hektar in Glashäusern und Folientunneln.
Der Paradeiser boomt
„Lag der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich vor 20 Jahren noch bei 16 Kilogramm, liegt er heute bei rund 30 Kilogramm pro Jahr“, berichtet LK-Präsident Nikolaus Berlakovich. Trotz der steigenden Beliebtheit liegt der Selbstversorgungsgrad laut Landwirtschaftskammer nur bei rund 20 Prozent – also einem Fünftel des Gesamtbedarfs.
Vielfalt am Feld und auf dem Teller
Von den weltweit über 2.500 bekannten Sorten werden im Burgenland etwa 25 regelmäßig kultiviert – von Buschtomaten wie der „Kremser Perle“ über Cocktailvarianten wie „Picolino“ und „Donna“ bis hin zur Fleischtomate „Ochsenherz“. Auch seltene Sorten wie „Grüne Zebra“ oder „Black Plum“ sind beliebt.

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„Vom Geschmack und der Farbe ist für jeden etwas dabei – von saftig-süß bis fruchtig-säuerlich, von gelb bis dunkelviolett“, so Berlakovich. Er appelliert an Konsumentinnen und Konsumenten, beim Einkauf auf Regionalität zu achten.
Gesund, vielseitig, umami
Rund 250 Gramm Tomaten täglich empfehlen Ernährungsexperten – das entspricht etwa fünf mittelgroßen Früchten. Paradeiser enthalten den sekundären Pflanzenstoff Lycopin, der antioxidativ wirkt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann.
Neben den bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter bieten Tomaten auch den „umami“-Effekt – ein herzhafter, fleischiger Geschmack, wie man ihn auch von Käse oder Pilzen kennt.