Burgenland-NEOS legen ihren Plan für 2026 fest und fordern Reformen

Thema Gesundheit und mehr

Die Neuaufstellung der NEOS im Burgenland ist in den vergangenen Wochen weiter vorangegangen; im Rahmen einer Klausur wurden jetzt Schwerpunkte für das nächste Jahr festgelegt. Ein zentrales Thema wird das Gesundheitswesen, Interims-Landessprecher Christoph Lach und Co. wollen „Spitalsstrukturen hinterfragen“ und einen Leitantrag präsentieren.

Von Wolfgang Millendorfer

Das NEOS-Landesteam bei der Klausur (v.l.): Pinkafeld-Gemeinderat Edi Posch, Regionalkoordinator Degenhard Trubacek, Landesgeschäftsführerin Sylvia Neuherz, der interimistische Landessprecher Christoph Lach, das kooptierte Landesteam-Mitglied Hannah Hornek,JUNOS-Landesvorsitzender Philipp Gruber und Finanzreferent Peter Peikoff.

Das NEOS-Landesteam bei der Klausur (v.l.): Pinkafeld-Gemeinderat Edi Posch, Regionalkoordinator Degenhard Trubacek, Landesgeschäftsführerin Sylvia Neuherz, der interimistische Landessprecher Christoph Lach, das kooptierte Landesteam-Mitglied Hannah Hornek,JUNOS-Landesvorsitzender Philipp Gruber und Finanzreferent Peter Peikoff.

© NEOS

Im September hat Christoph Lach den früheren Wahl-Spitzenkandidaten Christoph Schneider in der Funtion des NEOS-Landessprechers beerbt, und im Team gab es weitere neue Gesichter. Bei ihrer Klausur haben die NEOS Burgenland nun die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden Monate festgelegt. Ende März soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, bei der neben den personellen Entscheidungen vor allem auch ein Leitantrag zum Thema Gesundheit im Mittelpunkt stehen wird.

Angesichts der bundesweiten Debatten um Gastpatienten und Strukturen, sieht Interims-Landessprecher Lach „Kirchturmpolitik“, meint aber zugleich: „Gesundheitsplanung darf nicht an Landesgrenzen haltmachen, wir müssen regional und überregional denken sowie gemeinsam handeln.“

Um die Diskussion zu vertiefen, planen die NEOS mehrere öffentliche Veranstaltungen sowie eine eigene Fachtagung mit Expertinnen und Experten, wird angekündigt. So will man sich für „mutige Reformen“ einsetzen - und nicht zuletzt für eine gemeinsame „Gesundheitsregion Ost“. Damit gehen die NEOS auch in Diskussion mit dem Land, wo Landeshauptmann Hans Peter Doskozil den Ausbau der Versorgung vor Ort forciert.

Rund um den Frauenkirchener Unternehmer Christoph Lach, Landesgeschäftsführerin Sylvia Neuherz und Co. machen die Landes-NEOS mit dem Aufbau für die Gemeinderatswahl weiter; das Ziel bleibt auch der Einzug in den Landtag.