Thermen sorgten im Jänner für Plus bei Nächtigungen

Tourismuszahlen

Die Statistik Austria bescheinigt dem Winter-Tourismus im Burgenland im Jänner ein Plus von 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die Thermen waren dabei Touristen-Magneten.

Von Von BVZ Redaktion

Die winterliche Thermenlandschaft in Bad Tatzmannsdorf war der größte rot-goldene Touristenmagnet im Winter.

Die winterliche Thermenlandschaft in Bad Tatzmannsdorf war der größte rot-goldene Touristenmagnet im Winter.

© Burgenland Tourismus

Knapp 150.000 Nächtigungen verzeichneten die heimischen Tourismus-Betriebe im Jänner 2024 - ein klares Plus von 7,9 Prozent verglichen mit Jänner 2023. Damit verzeichnet das Burgenland prozentuell den stärksten Anstieg österreichweit, im Bundesländerschnitt betrug das Plus 3,3 Prozent. In absoluten Zahlen sieht man aber, dass das östliche Flachland im österreichischen Wintertourismus eine untergoerdnete Rolle spielt.

Vor allem bei den ausländischen Gästen freute man sich im Burgenland aber über ein Plus von 12 Prozent. Bei den ungarischen Gästen belief sich der Zuwachs gar auf 32 Prozent.

Aus Sicht der heimischen Touristiker ebenso erfreulich: bei den Inlandstouristen ist das Burgenland mit 125.000 Nächtigungen deutlich beliebter als Vorarlberg, dort waren es nur 77.000 Nächtigungen von österreichischen Gästen.

Doskozil und Tunkel erfreut über Gäste-Zuwachs

„Ich freue mich, dass wir die dynamische Entwicklung aus dem Rekordjahr 2023 mit ins neue Jahr nehmen konnten und im Jänner erneut einen Höchstwert bei den Nächtigungen verzeichnen“, lobt auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die guten Zahlen im Winter: „Es war die richtige Entscheidung, neben unseren Thermen das ganze Jahr über auf erholsame Naturerlebnisse, Kultur und Kulinarik - ergänzt durch erstklassige Weine - zu setzen.“

Thermen sorgten im Jänner für Plus bei Nächtigungen

© Burgenland Tourismus

„Die erfreuliche Entwicklung der Nächtigungszahlen bestätigt den Erfolg unserer Marketing-Bemühungen im Herbst- und Winter auf unseren Hauptherkunftsmärkten sowie die herausragenden Leistungen unserer Tourismuspartnerinnen und -partner im gesamten Land.“ Didi Tunkel, Burgenland Tourismus-Geschäftsführer

Mit dem „Anradeln“ am 16. März will der Burgenland Tourismus dann auch schon die Frühjahrsaison einläuten. Naheliegend scheint jedenfalls, dass der Neusiedler See angesichts des gestiegenen Wasserstands heuer wieder mehr Touristen aus nah und fern anlocken wird.