Europa-Gemeinderäte machen Stimmung für die EU-Wahl

Tourstart im Burgenland

100 Ansprechpartner für EU-Fragen sind im Burgenland der direkte Draht zu den Wählerinnen und Wählern. Zusammen mit Europaministerin Karoline Edtstadler stimmten sich auch die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in Eisenstadt auf den Urnengang am 9. Juni ein.

Von Wolfgang Millendorfer

Europa-Gemeinderäte machen Stimmung für die EU-Wahl

© Sebastian Friedl

Das Burgenland sei ein guter Boden, um ihre Europatour zu starten, hielt Ministerin Karoline Edtstadler im BVZ-Interview fest, bevor es mit ÖVP-Landesobmann und Europa-Parlamentarier Christian Sagartz zur Tagung im Kulturzentrum Eisenstadt ging. Mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus allen Bezirken, den Europa-Gemeinderätinnen und Europa-Gemeinderäten wurden dabei die großen Themen der EU besprochen.

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Europa-Gemeinderäte machen Stimmung für die EU-Wahl

© Sebastian Friedl

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© Wolfgang Millendorfer

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© Sebastian Friedl

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© Sebastian Friedl

Die Wahlen zum Europäischen Parlament stehen im Zentrum der Tour, die begleitend zu einer Kampagne des Bundeskanzleramtes Stimmung machen soll. „Europa spürt man am meisten bei den Menschen in den Regionen und Gemeinden“, erklärte Ministerin Edtstadler ihre Intentionen: „Viele Menschen haben Zukunftsängste und fragen sich, ob die EU die richtigen Antworten finden kann. Bei aller berechtigter Kritik und Verbesserungsbedarf: Wir brauchen gerade jetzt eine starke Europäische Union.“

Sicherheit, Soziales & Wirtschaft als zentrale Themen

Die Themen der Gesprächsrunde, bei der auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende zu Gast waren, reichten von der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und die dafür notwendige Entbürokratisierung in Europa bis hin zu Sicherheitsfragen. Neben der Europaministerin begrüßten auch Landesrat Heinrich Dorner als einer der Vertreter im Ausschuss der Regionen, Europa-Abgeordneter Sagartz und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


Ziel der groß angelegten Tour und der Kampagne ist es, das Europaverständnis in ganz Österreich zu stärken. „100 Fakten über die EU“ sollen aufzeigen, wie Österreich – und speziell auch das Burgenland – von der Union profitiert habe. Negative Stimmung gegenüber der EU sieht man in Zeiten der internationalen Konflikte mit Sorge – deshalb werden bewusst auch kritische Themen angesprochen, nicht zuletzt, um mit gewissen „EU-Mythen“ aufzuräumen.

Die Stimmung unter den Ortschefs und Gemeindevertretern jedenfalls war schon eine gute; viel wurde auch im „inoffiziellen“ Teil im Anschluss geplaudert, und das ganz ungezwungen und über Parteigrenzen hinweg.