MINT-Gütesiegel für Schulen in Neusiedl und Pamhagen

Verleihung

Das Gymnasium Neusiedl am See und die Europamittelschule Pamhagen (EMS) dürfen das MINT-Gütesiegel weitere drei Jahre tragen. Die Auszeichnung würdigt besonderes Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und gilt bis 2029.

Von Von Birgit Böhm-Ritter

Christian Strasser, IV-Burgenland Präsident und Geschäftsführer von PET to PET Recycling Österreich GmbH, Direktorin Tanja Bayer-Felzmann und Bildungsdirektor Alfred Lehner

Christian Strasser, IV-Burgenland Präsident und Geschäftsführer von PET to PET Recycling Österreich GmbH, Direktorin Tanja Bayer-Felzmann und Bildungsdirektor Alfred Lehner

© zVg/Gymnasium Neusiedl

Im Rahmen einer Feier bei der PET to PET Recycling Österreich GmbH in Müllendorf erhielten elf burgenländische Bildungseinrichtungen das MINT-Gütesiegel 2026 bis 2029. Die Industriellenvereinigung (IV) Burgenland zeichnete dabei Schulen aus, die sich erfolgreich um die Verlängerung des Gütesiegels beworben hatten.

Zu den ausgezeichneten Schulen zählen auch das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Neusiedl am See sowie die Europamittelschule Pamhagen. Die Auszeichnung hebt Bildungseinrichtungen hervor, die Schülerinnen und Schüler für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – begeistern und ihnen praxisnahe Zugänge zu diesen Themen ermöglichen.

Überreicht wurden die Gütesiegel von IV-Burgenland-Präsident Christian Strasser und Bildungsdirektor Alfred Lehner.

Forschen, programmieren und Zusammenhänge verstehen

Am Gymnasium Neusiedl am See nehmen MINT-Themen einen wichtigen Platz ein. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Unterricht, in Projekten und in zusätzlichen Lernangeboten mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen, technischen Zusammenhängen und digitalen Kompetenzen.

MINT-Gütesiegel für Schulen in Neusiedl und Pamhagen

© zVg/Gymnasium Neusiedl

Dabei geht es nicht nur um Fachwissen. Die Schule betont auch die Bedeutung von Kreativität, Teamarbeit, selbstständigem Denken und Freude am Forschen. Die erneute Auszeichnung bestätige den eingeschlagenen Weg und zeige, dass MINT-Inhalte praxisnah und zukunftsorientiert vermittelt werden.

Das MINT-Gütesiegel wird jährlich an Bildungseinrichtungen vergeben, die innovatives Lernen in den entsprechenden Fachbereichen fördern. Träger der Initiative sind das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Industriellenvereinigung, die Wissensfabrik Österreich sowie die Pädagogische Hochschule Wien.

Bedeutung für Bildung und Wirtschaft

IV-Burgenland-Präsident Christian Strasser verwies bei der Verleihung auf die wachsende Nachfrage nach Fachkräften in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen. „Der Fachkräftebedarf in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wächst rasant. Wer heute in MINT-Bildung investiert, sichert morgen den Wirtschafts- und Industriestandort Burgenland. Wir brauchen junge Menschen, die die Technologien der Zukunft aktiv mitgestalten“, sagte Strasser.

Auch Bildungsdirektor Alfred Lehner hob die Bedeutung der MINT-Ausbildung hervor. „MINT-Kompetenzen gewinnen durch große Herausforderungen in unserer Gesellschaft gerade im Bildungsbereich immer mehr an Bedeutung und sind längst nicht mehr nur ein Zusatz, sondern eine grundlegende Voraussetzung, um junge Menschen auf eine zunehmend technologiegeprägte und komplexe Welt vorzubereiten. Schulen, die sich im MINT-Bereich besonders engagieren, schaffen damit die unumgängliche Basis für gesellschaftliche Beteiligung und berufliche Zukunftschancen unserer Schülerinnen und Schüler“, betonte Lehner.

Aktuell tragen insgesamt 29 burgenländische Bildungseinrichtungen das MINT-Gütesiegel.

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