Beim Sigleßer Bewerb des „Ersten großen BVZ-Schnopsn-Turniers“, das die BVZ gemeinsam mit Schnopsn.com und dem Burgenländischen Landesfeuerwehrverband veranstaltet, war Julia Sommer die einzige weibliche Teilnehmerin. Die 35-Jährige aus Sigleß blickt auf eine lange Schnapser-Tradition in ihrer Familie zurück und war von der Veranstaltung begeistert. Die Turnierserie wird burgenlandweit ausgetragen, der Reinerlös kommt den Feuerwehren zugute.
Sigleß: Photovoltaikanlage am Bauhof um 155.000 Euro
Voranschlag 2024
Bei der kürzlich stattgefundenen Gemeinderatssitzung beschloss der Gemeinderat Sigleß das Budget für das Haushaltsjahr 2024. Unter anderem sollen im kommenden Jahr 155.000 Euro für eine Photovoltaikanlage am Bauhof investiert werden.
Bei der Gemeinderatssitzung in Sigleß wurde vom Gemeinderat das Budget für 2024 beschlossen.
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Der Voranschlag für das Jahr 2024 wurde vor Kurzem erstellt und vom Gemeinderat Sigleß bei der letzten Sitzung für das Jahr 2023 beschlossen.
„Leider kann ich es nicht verhehlen, dass auch bei uns in Sigleß die Zeiten des Sparens angesagt sind. Auch wir müssen in den nächsten Jahren sprichwörtlich den Gürtel enger schnallen“, so Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger über den Voranschlag für das Jahr 2024.
Die Ertragsanteile des Bundes fallen laut der Bürgermeisterin für 2024 höher aus, aber gleichzeitig nehmen die Landesausgaben speziell im Sozialbereich für die Pflege, im Kindergarten- sowie im Krankenanstaltenbereich zu. „Als Gemeinde haben wir unseren finanziellen Beitrag dazu zu leisten. So sehr ich diese Investitionen auch für notwendig erachte und gutheiße, engt es den finanziellen Spielraum doch ein“, so Kitzinger.
Investitionen für das Jahr 2024
Allen voran ist für das kommende Jahr die bereits angekündigte Sanierung der Volksschule geplant. Neben verschiedenen Mauertrockenlegungsmaßnahmen werden die Außenstiege in den Schulinnenhof, die Garderobe, die sanitären Anlagen sowie der Schulhof erneuert, was sich auf Kosten in Höhe von ungefähr 450.000 Euro beläuft.
Die eigentlich bereits für 2023 geplante Erneuerung der Straße im Bereich des Schulgartenweges musste aufgrund von Kanalarbeiten auf 2024 verschoben werden. Hierfür sind 40.000 Euro vorgesehen. Ebenso werden 40.000 Euro in die Erneuerung der Brücke am Beachvolleyballplatz und 50.000 Euro in den Straßenbau im Bereich der Strickäcker investiert. Außerdem ist in diesem Bereich auch ein Rückhaltebecken mit Kosten in Höhe von 60.000 Euro vorgesehen. Für die Straße im Bereich der Strickäcker wird mit einer Güterwegeförderung in Höhe von 25.000 Euro gerechnet.
Diese Sanierung im Bereich der Strickäcker war auch bereits für 2023 vorgesehen, konnte aber noch nicht umgesetzt werden. „Leider fehlen noch immer wichtige Grundstücke, damit das geplante Projekt umgesetzt werden kann. Ich kann den Anrainern versichern, dass an der Lösung beider Probleme eifrig gearbeitet wird, mir als Bürgermeisterin der schlechte Zustand der Straße sehr bewusst ist, aber die Errichtung nur einhergehend mit der Umsetzung des Hangwasserprojektes passieren kann“, so die Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger.
Die Planung der Neugestaltung des Kreisverkehres am Kreuzfeld zu einem kleinen schmucken „Dorfplatz 2.0“ ist auch bereits abgeschlossen und kann im kommenden Jahr nun mit Kosten in Höhe von 20.000 Euro umgesetzt werden.
Zukunftsweisende Maßnahmen im Sinne des Klimagedankens
Ganz im Sinne des Klimagedankens werden laut der Bürgermeisterin auch zukunftsweisende Maßnahmen gesetzt. Hier wird zum einen die Straßenbeleuchtung der Landesstraße auf LED umgestellt, dafür werden 99.000 Euro investiert, und zum anderen wird am Bauhof eine Photovoltaikanlage errichtet. Für dieses Vorhaben sind Mittel in Höhe von 155.000 Euro geplant. Zudem sollen im kommenden Jahr auch 70.000 Euro in die Erneuerung beziehungsweise Umstellung der Gasheizung im Feuerwehrhaus investiert werden. Diese drei Vorhaben können umgesetzt werden, weil dafür Förderung in Höhe von etwa 118.000 Euro von der Bundesregierung und 90.000 Euro von der WIBUG zu erwarten sind.