Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
Herbert Oschep wiedergewählt: Der Wein-Obmann hat noch viele Ideen
Wein Burgenland
Einstimmig wurde Herbert Oschep in der Vorstandssitzung von Wein Burgenland wiedergewählt. In „vinophiler Mission“ ist der gebürtige Salzburger seit 2024 als Obmann unterwegs, dem Weintourismus drückte er schon davor den Stempel auf. Mit dem Team wird an der Umsetzung verschiedener Projekte gearbeitet.
Herbert Oschep im Haus des Weins in Donnerskirchen: Als Obmann von Wein Burgenland entwickelt er mit dem Team neue Formate und Angebote.
© Wolfgang Millendorfer
Die einstimmige Wahl im Vorstand sei eine große Ehre, sagt Herbert Oschep nach der Sitzung der Wein Burgenland: „Wir müssen weiter hart daran arbeiten, das Vertrauen der Winzerinnen und Winzer zu verdienen. Sie sind die stärksten Markenbotschafter des Landes!“ Die Wein Burgenland ist das Dach, als zentrale Marketing-Organisation der heimischen Winzerbetriebe. Erst kürzlich wurde eine Studie präsentiert, wonach der Wein jährlich mehr als 257 Millionen Euro an Wertschöpfung bringt.
Oschep, der in der Politik als Büroleiter von Hans Peter Doskozil bekannt war, betont auch immer wieder, dass das Burgenland das einzige Bundesland sei, in dem der Wein direkt in die Zuständigkeit des Landeshauptmannes falle. Doskozil gratulierte dem Obmann zur Wiederwahl und unterstrich ebenfalls die Bedeutung der Weinwirtschaft: „Gerade die gelebte Zusammenarbeit mit dem Tourismus war eine gut überlegte und nachhaltige Entscheidung im Sinne des Burgenlandes.“

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Der Verein Wein Burgenland wird nicht nur vom Land, sondern auch von der Landwirtschaftskammer und der Wirtschaftskammer finanziell unterstützt. Gemeinsam will man auch die künftigen Herausforderungen angehen. „Die internationale Marktlage ist sehr herausfordernd, gerade deshalb sind wir als vinophile Interessensvetreter mehr gefordert denn je“, sagt Herbert Oschep.
Der Obmann verweist auf die weintouristischen Maßnahmen sowie große Events und Präsentationen, wie jene in der Wiener Hofburg. „Das werden wir in den nächsten Jahren noch gezielter leben.“ Auch Landeshauptmann Doskozil verspricht: „Das Land übernimmt selbstverständlich Verantwortung, um das sehr sympathische und qualitativ hochwertige Weinland Burgenland auf allen Ebenen zu unterstützen.“

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