Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Ostregion bringt Verstärkung zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf, Eisenstadt und Wien. Aus dem Mittelburgenland erreicht man den Wiener Hauptbahnhof morgens im neuen Zug in weniger als 90 Minuten. Und ab 13. Dezember fährt auch die Mattersburger Bahn wieder. Hier gibt‘s alle Neuerungen!
EU-Wahl: ÖVP-Großevent in Oberwart und Ruf nach weniger Bürokratie
Intensiv-Wahlkampf
Zum bundesweiten Start ins Wahlkampf-Finale erwartet die Volkspartei am 24. Mai bis zu 1.000 Gäste in der Oberwarter Messehalle. Vorab sprachen Landesparteichef Christian Sagartz, die burgenländische Spitzenkandidatin Vanessa Tuder und Co. am Beispiel der Landwirtschaft über ihren Zugang zum Bürokratie-Abbau.
EU-Treffen im Burgenland. Nationalratsabgeordneter und Bauernbund-Obmann Nikolaus Belakovich und ÖVP-Landesobmann Christian Sagartz mit EU-Kandidatin Vanessa Tuder und dem niederösterreichischen Europa-Abgeordneten Alexander Bernhuber (v.l.).
© Wolfgang Millendorfer
Bundeskanzler Karl Nehammer, EU-Kandidat Reinhold Lopatka und der deutsche EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber starten mit der Volkspartei den Intensivwahlkampf in der Messehalle, und das im großen Stil. Das Burgenland als Austragungsort des bundesweiten Events wurde nicht zufällig als Ausgangspunkt gewählt: Lopatka hatte einst am Gymnasium in Oberschützen maturiert und hat als Steirer seit jeher eine Verbindung zum Südburgenland.
Landesparteiobmann und Europa-Parlamentarier Christian Sagartz, der als Landtags-Spitzenkandidat, wie berichtet, nicht wieder zur EU-Wahl antritt, kam vorab in Eisenstadt mit seinem Parlaments-Kollegen Alexander Bernhuber aus Niederösterreich zusammen. Mit der burgenländischen EU-Spitzenkandidatin Vanessa Tuder und Nationalratsabgeordnetem und Bauernbund-Obmann Nikolaus Berlakovich gaben Sagartz und Bernhuber im Rahmen einer Pressekonferenz Einblick ihren in die Europa-Politik.
© Wolfgang Millendorfer
Berlakovich sprach dabei das Thema der Versorgungssicherheit bei Lebensmitteln an; der Großteil der Gesetze und Regelungen wird in der Europäischen Union entschieden. Gerade hier brauche es weniger Bürokratie, wurde an eine Forderung erinnert. Mit Bernhuber als Bauernbund- und JVP-Spitzenkandidat nahm Kandidatin und JVP-Landesobfrau Tuder speziell die Förderpolitik und den Aufwand für Antragsteller zum Beispiel.
Sie stehe „für mehr Optimismus statt Frustration gegenüber der Europäischen Union“, sagte Tuder. Man wolle weniger Verbote, mehr Zusammenarbeit in der EU, knüpfte Sagartz an. Auf die Frage nach dem EU-Wahlziel im Burgenland meinte der Parteichef sinngemäß: „Sensationen kann man nicht planen …“