Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Burgenland mittendrin bei der Parlaments-Party
Länder-Vorsitz
Das Burgenland spielte bei der Neueröffnung eine zentrale Rolle – das ließ sich keiner entgehen.
Neues Haus, neuer Vorsitz. Staffel-Übergabe von Ludwig an Doskozil ...
© Millendorfer
So viele Burgenländer trifft man am Wiener Ring nicht alle Tage: Schon bei der Übergabe des Vorsitzes in der Landeshauptleute-Konferenz tummelte sich die Landespolitik in den Räumen des Rathauses; zur Eröffnung des sanierten Parlaments kamen dann jede Menge Gäste angereist, darunter auch Bischof Ägidius J. Zsifkovics oder Intendant und „Teilzeit-Burgenländer“ Alfons Haider.
Begrüßt wurden sie von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Günter Kovacs, die bis zum Sommer den Vorsitz in der LH-Konferenz und im Bundesrat innehaben. Dass der Vorsitz gerade mit der Parlaments-Eröffnung zusammenfiel, ist, wenn man so will, ein „historischer Zufall“. Dass gerade jetzt Themen wie Gesundheit und Teuerung anstehen, ist aus Sicht von Doskozil, Kovacs und Co. eine Chance für burgenländische Modelle wie Pflege-Regionen und Mindestlohn.
Die Parteipolitik blieb im Rathaus und im Hohen Haus dieses Mal außen vor. Beim Eröffnungsfest schüttelten die Fraktionen Seite an Seite tausende Hände. In Eisenstadt starteten Kovacs und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka einträchtig die Parlaments-Tour. Auch Doskozil und Ludwig verzichteten auf (interne) Fragen und konzentrierten sich auf die allgemeine Länder-Harmonie: „Es braucht manchmal länger, aber wir bemühen uns immer um Einstimmigkeit.“
... und Eröffnung mit Hofer, Kovacs, Sobotka, Bures und Dossi.
© Parlament/Zinner
© Peter Lechner
© Thomas Topf
© Thomas Topf
© Thomas Topf
© Johannes Zinner
© Johannes Zinner
© Johannes Zinner