Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Rot-goldenes Weihnachten mit heimischen Qualitäts-Christbäumen
Landwirtschaftskammer
Der Christbaumverkauf im Burgenland startet: Rund 35 Betriebe bieten ab dem ersten Adventwochenende regionale Bäume an, die nicht nur festliche Stimmung verbreiten, sondern auch die Umwelt schonen.
LK-Burgenland Präsident Nikolaus Berlakovich, Bürgermeisterin von Deutsch Kaltenbrunn Andrea Reichl, Kammerrat und Bürgermeister von Mogersdorf Josef Korpitsch, Obmann des Vereins „Burgenländischer Qualitätschristbaum“ Sascha Sommer, Kammerrat Florian Laschalt und Christbaumbauer Josef Brunner beim heutigen Pressegespräch zur Christbaumsaisoneröffnung in Rohrbrunn im Bez. Jennersdorf.
© zVg LK/Tesch-Wessely
Mit dem ersten Adventwochenende beginnt im Burgenland die Christbaumsaison. Rund 35 Betriebe des Vereins „Burgenländischer Qualitätschristbaum“ bieten ab sofort regional produzierte Bäume an. Heimische Christbäume zeichnen sich durch kurze Transportwege aus – durchschnittlich nur 20 Kilometer – und tragen somit zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes bei. „Durch den Kauf eines regionalen Christbaums unterstützen wir unsere Produzenten und schützen die Umwelt“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf. Jährlich werden im Burgenland rund 115.000 Christbäume produziert, womit der Eigenbedarf mehr als gedeckt ist.
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Beim Kauf sollte man auf das Gütesiegel „Burgenländischer Qualitätschristbaum“ achten, das für nachhaltige Produktion und regionale Herkunft steht. „Unsere Betriebe kultivieren die Bäume auf 290 Hektar Fläche – davon 80 Prozent auf landwirtschaftlichen Nutzflächen“, erklärt Nikolaus Berlakovich, Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland. Die Nordmanntanne ist die beliebteste Baumart, doch auch die Blaufichte wird gern gekauft. Importierte Bäume legen im Vergleich oft mehr als 1.000 Kilometer zurück.
Sozial, regional und qualitativ hochwertig
Viele Produzenten ermöglichen den Kunden, den Baum direkt auf der Plantage auszusuchen und selbst zu fällen. Zudem verlängert der Mondphasenschnitt die Haltbarkeit der Bäume. Der Christbaumkauf wird so zu einem Erlebnis, das durch Glühwein und burgenländische Schmankerl abgerundet wird.
Damit der Baum lange frisch bleibt, empfehlen die Produzenten, ihn kühl zu lagern und einen Christbaumständer mit Wasser zu verwenden. Ein frischer Baum verliert beim Schütteln keine Nadeln, und die Rinde sollte unter der Kratzschicht noch feucht sein.
Auch dieses Jahr spendet der Verein „Burgenländischer Qualitätschristbaum“ einen Baum an eine soziale Einrichtung. Der Baum geht an das Waisenheim Kropininski im SeneCura Neudauberg.
Das Burgenland hat ca. 132.000 Privathaushalte. In 75 Prozent der Haushalte, das heißt 99.000 Stück Naturbäume werden pro Jahr aufgestellt. Davon stammen ca. 80 Prozent, ca. 79.200 Stück aus heimischer Produktion.
Produktion pro Jahr nach Bezirk:
- Mattersburg: 15.000 Stk. pro Jahr
- Oberpullendorf: 30.000 Stk. pro Jahr
- Oberwart: 35.000 Stk. pro Jahr
- Güssing: 30.000 Stk. pro Jahr
- Jennersdorf: 5.000 Stk. pro Jahr
Die durchschnittliche Größe pro Baum beträgt im Burgenland 1,8 Meter, in Österreich sind es im Schnitt nur 1,65 Meter.