Das Archiv der Freistadt Rust ist diese Woche Schauplatz eines grenzüberschreitenden Projekts, bei dem ungarische und österreichische Archivare und Studierende teilnehmen.
Schulen aus Eisenstadt entdeckten die Welt der Berufe in der „Future Factory“
Berufsorientierung
Die „Future Factory“ der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt etabliert sich immer mehr als Hotspot für moderne Bildungs- und Berufsorientierung. Kürzlich nutzten burgenländische Schulklassen das interaktive Angebot, um praxisnah verschiedene Berufswelten kennenzulernen und ihre eigenen Talente zu entdecken.
Schülerinnen und Schüler der 3E-Klasse der Mittelschule Theresianum
© WKB
Am Dienstag, dem 9. Juni 2026, besuchten die Schülerinnen und Schüler der KMZ-Klasse der Polytechnischen Schule (PTS) Eisenstadt sowie der Klasse 3E der Mittelschule Theresianum die Erlebnisausstellung der Wirtschaftskammer. Bei dem Aktionstag konnten die Jugendlichen in fünf verschiedene Themenwelten eintauchen und unterschiedlichste berufliche Tätigkeiten direkt ausprobieren.
Das Angebot reichte von virtuellem Schweißen und Baggerfahren über Tätowieren und Fotografieren bis hin zum eigenständigen Mixen von Smoothies. Insgesamt rund 50 interaktive Stationen boten den Burschen und Mädchen einen realitätsnahen Einblick in moderne berufliche Anforderungen und kreative Arbeitsprozesse. Zum krönenden Abschluss des spannenden Vormittags erhielten alle Teilnehmenden ein offizielles Zertifikat sowie ein ganz individuelles Interessenprofil, das als fundierte Basis für die weitere Berufsorientierung und die anstehende Ausbildungsentscheidung dienen soll.
Die „Future Factory“ richtet sich gezielt an Schulklassen unterschiedlicher Altersgruppen im ganzen Land. Das innovative Konzept soll junge Menschen dabei unterstützen, verborgene Talente frühzeitig zu erkennen, Vorurteile gegenüber bestimmten Lehrberufen abzubauen und schlussendlich eine fundierte Entscheidung für ihren weiteren Bildungs- und Lebensweg zu treffen.