Kinder in schwierigen Situationen finden in einer neuen Betreuungsstelle von SOS Kinderdorf in Eisenstadt ein stärkendes pädagogisches Angebot.
Ehemaliges Kloster: Umbau im Haus Vitus abgeschlossen
Modernisierung
Nach zweijährigem Umbau erstrahlt das historische Haus Vitus der Caritas im neuen Glanz. Mit der feierlichen Segnung durch Dompfarrer Norbert Filipitsch wurden die modernisierten Räume im Erdgeschoß offiziell eröffnet.
Rundgang. Hausherr Björn Förster (2.v.r.) mit Pfarrer Jacek Jachowicz, Generalvikar Michael Wüger, Elisabeth Wilkovits (Caritas), Sonja Kögl, Landesrat Leonhard Schneemann, Norbert Filipitsch (Direktor der Caritas Burgenland) sowie Bürgermeister Ernst Edelmann (v.l.).
© Furtner-Janisch
Das jährliche Sommerfest im Wimpassinger Haus Vitus der Caritas wurde von einem besonderen Anlass begleitet. Nach einem rund zwei-jährigen Umbau wurden die neuen Räume von Dompfarrer und neuem Caritas Burgenland-Direktor Norbert Filipitsch gesegnet und offiziell an die Bewohner übergeben. In dem Haus sind Wohnräume und eine Tagesbetreuungsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen untergebracht.
So wurden die Schlafzimmer der Klienten aus dem dritten Stock ins Erdgeschoß verlegt. Hier mussten die Räumlichkeiten entsprechend angepasst werden. Dabei wurde aufgrund des Alters des ehemaligen Klosters, das im 16. Jahrhundert errichtet wurde, eng mit dem Bundesdankmalamt, aber auch mit dem Land Burgenland zusammen gearbeitet, wie Björn Förster, pädagogischer Leiter des Hauses, erklärt.
Beim Festakt gratulierte auch Landesrat Leonhard Schneemann, dessen Abteilung die Finanzierung der Umbauarbeiten unterstützte. Er freute sich über die gelungene Neugestaltung der Innenräume im historischen Gebäude.
Er stimmt Förster zu: „Durch den Umbau wurde das Haus heller, funktionaler und auch sicherer. Wir arbeiten seit Jahren intensiv mit der Caritas zusammen und bemühen uns, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, auch als Wertschätzung für die hervorragende Arbeit der Menschen. Die soziale Wärme der Mitarbeiter ist hier spürbar“, stellt er fest.
Diese Wärme wurde auch im Zuge der Mitarbeiterehrungen für zehn, 20 und 25-jährige Mitarbeit spürbar. „Ihr füllt das Haus mit Kreativität, Humor und Herzlichkeit!“, sind sich Förster und Filipitsch einig.