30 Jahre nach Willibald Hofer leitet seit September 2026 sein Sohn Jürgen die Geschicke der Marktgemeinde Deutschkreutz. Im Gespräch mit der BVZ blickt das Vater-Sohn-Duo auf damalige und heutige Herausforderungen, veränderte Aufgaben, familiäre Werte und die Zukunft ihres Heimatortes.
Sieben auf einen Streich für Neutal dank neuem OSG-Wohnprojekt
Spatenstich
Nach den Plänen von Architekt Christian Dominkovits werden in der Neugasse in Neutal drei Bungalows als Einfamilienhäuser und vier Seniorenappartements errichtet.
Vertreter von der Gemeinde, der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft und den Baufirmen rund um OSG-Chef Alfred Kollar und Bürgermeister Erich Trummer führten den Spatenstich durch.
© Michaela Grabner
„Hier ist fast schon OSG-City“, schmunzelte Alfred Kollar, Vorstand der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), vor dem Spatenstich mit einem Blick auf die andere Seite des Stooberbachs, wo bereits OSG-Reihenhäuser stehen. Unweit davon in der Dankowitschstraße stehen drei Bungalows, welche bereits allesamt vergeben sind, kurz vor der Fertigstellung.
Die nunmehrige Baustelle in der Neugasse wird eine von 107 OSG-Baustellen im ganzen Burgenland sein, 995 Wohnungen und Reihenhäuser befinden sich gerade in Bau. 140 Millionen Euro fließen auf diesem Weg in die burgenländische Bauwirtschaft. Allein für das neue Wohnprojekt in Neutal werden 2,5 Millionen Euro investiert. 10 Anfragen für die sieben Häuser liegen laut Alfred Kollar bereits vor. „Nächstes Jahr im Sommer wollen wir die Häuser übergeben“, erklärt Kollar.
Seit mittlerweile 30 Jahren ist die OSG in Neutal tätig, auch ihr erstes Kommunalprojekt überhaupt hat die OSG in Neutal umgesetzt und zwar den Kindergarten mit Sozialzentrum. Weitere Pilotprojekte wie das Energie plus-Haus und das „Lebensfreude SoWoNeu“ sollten folgen. Neutals Bürgermeister Erich Trummer schätzt die gute Zusammenarbeit mit der OSG sehr, denn „leistbaren Wohnraum zu schaffen ist eine elementare Aufgabe einer Gemeinde“, so Trummer. „Neutal ist eine wachsende Gemeinde und ein großer Teil der Bevölkerung - um die 25 Prozent - wohnt bereits in OSG-Bauten.“
Einig sind sich beide Herren darin, dass nach dem Projekt vor dem Projekt ist: „Wir planen bereits das nächste Projekt, das ein besonderes wird und das wir nächstes Frühjahr beginnen wollen.“