Campus Oberwart voll im Zeitplan

Bildungscampus

Der Spatenstich zum größten Oberwarter Bauprojekt wurde im September 2023 gesetzt. Die Arbeiten laufen weiter auf hohem Niveau. Vergangene Woche wurde die Dachgleiche gesetzt.

Von Bertie Unger

Amtsleiter Roland Poiger MBA, PEB-Geschäftsführer Thomas Rosner, Bildungsdirektor Alfred Lehner, Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Bürgermeister Georg Rosner und Vizebürgermeister Michael Leitgeb (v.l.) auf der Baustelle zum Bildungscampus Oberwart.

Amtsleiter Roland Poiger MBA, PEB-Geschäftsführer Thomas Rosner, Bildungsdirektor Alfred Lehner, Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Bürgermeister Georg Rosner und Vizebürgermeister Michael Leitgeb (v.l.) auf der Baustelle zum Bildungscampus Oberwart.

© LMS

Knapp zwei Jahre Bauzeit für das größte Oberwarter Bauprojekt aller Zeiten. Das war die ehrgeizige Vorgabe zum neuen Bildungscampus und läuft weiter alles nach Plan, wird das Projekt im September 2025 eröffnet. Die Kostenobergrenze wurde im Gemeinderat mit 35 bis 40 Millionen Euro netto festgesetzt. Am Ende sind es 45 Millionen brutto, die in das neue Zentrum für Bildung und Kinderbetreuung gleich neben dem Areal der Europäischen Mittelschule fließen.

„Wir errichten einen Campus, auf dem Kinder betreut und unterrichtet werden. Das Areal rund um die Europäische Mittelschule wird zu einem Zentrum für Lernen, Freizeit und Begegnung. Der neue Bildungscampus entspricht den modernsten Standards, damit schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche schulische Laufbahn“, sagte Bürgermeister Georg Rosner im Rahmen einer Begehung mit Bildungslandesrätin Daniela Winkler und Bildungsdirektor Alfred Lehner.

„Die Finanzierung ist gesichert und mit dem Land akkordiert. Die Beschlüsse für den Bildungscampus sind im Gemeinderat einstimmig gefasst worden. Gemeinsam können wir für Oberwart viel Positives bewegen“, ergänzte SPÖ-Vizebürgermeister Michael Leitgeb.

Ein zentraler Teil des Bildungscampus ist ein 24-klassiges Volksschulgebäude, das sich aus sechs Clusterbereichen zusammensetzt, zu denen jeweils mehrere Klassen gehören. Pro Cluster sind drei Klassen so angeordnet, dass diese zweiseitig belichtet werden können. Ein zentral gelegener Marktplatz bildet, gemeinsam mit einer Loggia, das Herzstück eines jeden Clusters. Zwischen den Klassenräumen werden pro Cluster zwei Räume für differenzierten Unterricht untergebracht. Teil jeden Clusters ist ein Lernteamraum samt Lehrmitteln.

Bildungslandesrätin und Bildungsdirektor zufrieden

„Durch Investitionen in unsere Schulen investieren wir in die Zukunft unserer Kinder und damit in die Zukunft des Burgenlandes. In Oberwart entsteht mit dem neuen Campus eine Schule für die Zukunft. Danke an alle Verantwortlichen und Beteiligten, die mit der Umsetzung des Projekts betraut sind“, sagte Landesrätin Daniela Winkler.

„Schulen sind nicht nur Räume des Lernens, denn die Kinder verbringen einen wesentlichen Teil ihres täglichen Lebens hier, gut behütet mit ihren Freundinnen und Freunden. Daher ist es von großer Bedeutung, dass wir ordentliche Bildungsstätten im Burgenland haben“, ergänzte Bildungsdirektor Alfred Lehner.

Musikschule und Stadtkapelle mit dabei

In jedem der sechs Gebäudeteile stehen diverse Nebenräumlichkeiten zur Verfügung. Jeder Clusterbereich verfügt über eine eigene Garderobe. Auch die Musikschule wird in dem neuen Gebäude untergebracht sein und die Stadtkapelle Oberwart wird die Räumlichkeiten für ihre Proben nutzen. Die Refinanzierung erfolgt bis zum Jahr 2050.