650.000 Kilo Lebensmittel verteilt die Pannonische Tafel im Jahr. In Eisenstadt wurde jetzt ein neuer Standort bezogen.
Kolonovits neuer Präsident am Landesgericht Eisenstadt
Bisheriger Vize
Bernhard Kolonovits ist mit seiner am Mittwoch erfolgten Amtseinführung nun auch offiziell neuer Präsident des Landesgerichts in Eisenstadt.
Landesrätin Daniela Winkler, Gerichtspräsident Bernhard Kolonovits, die Präsidentin des Oberlandesgerichts Wien Katharina Lehmayer, der verabschiedete Gerichtspräsident Karl Mitterhöfer, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner und Universitätsprofessor Georg Kodek.
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Der bisherige Vizepräsident übernahm bereits mit Jahresbeginn die Funktion von Karl Mitterhöfer, der sich nach 30 Jahren als Richter in der burgenländischen Landeshauptstadt und 15 Jahren als Präsident in die Pension verabschiedete. Neuer Vize ist seit Februar Lukas Belza.
Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) zeigte sich beim Festakt am Mittwoch, 25. Juni 2025, erfreut, das Gericht „in so guten Händen zu sehen“. Sie sei sich bewusst, dass die Aufgaben immer mehr werden, während die Planstellen sich aufgrund der angespannten Budgetsituation nicht erhöhen.
„Mir selber tut das sehr leid, dass ich nicht mehr Ressourcen zur Verfügung stellen kann“, betonte sie. Das habe bei ihrem Amtsantritt im März noch etwas anders ausgeschaut, aber dann habe sich die Budgetsituation „immer dramatischer“ dargestellt. „Hoffen wir, dass wir nach diesem Doppelbudget schon ein gutes Stück weiterkommen“, so Sporrer.
Neues Amt zur „budgetären Unzeit“
Ihm sei auch schon mit den Worten „Du bist zur budgetären Unzeit Präsident geworden“ zum neuen Amt gratuliert worden, scherzte Kolonovits. Er bedankte sich bei Mitterhöfer für die vielen gemeinsamen Jahre an der Spitze des Landesgerichts und für das Vertrauen, das ihm in seiner neuen Funktion entgegenkomme. Seine Antrittsbesuche habe er mittlerweile schon fast alle absolviert.

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Mit Kolonovits und Belza kommt das Führungsduo nun zur Gänze aus dem Zivilrecht, während Mitterhöfer im Strafrecht tätig war. Unter seiner Leitung wurde das Eisenstädter Justizzentrum neu- und umgebaut, mitgemacht hat er auch die Umstellung auf den elektronischen Akt, „die nicht von allen uneingeschränkt mit Freude begrüßt wurde“, resümierte der scheidende Präsident.
Aber auch Corona und die zahlreichen Schlepperprozesse, die in den vergangenen Jahren aufgrund der vielen Flüchtlingsaufgriffe an der burgenländischen Grenze in Eisenstadt verhandelt wurden, habe er in seiner Amtszeit bewältigt, ergänzte Katharina Lehmayer, Präsidentin des Oberlandesgerichts Wien.