Emotionales Spiel für einen Oberwarter in Oberwart

Regionalliga Ost

Die SV Oberwart schließt die Hinrunde am Freitag mit dem Duell gegen den Wiener Sport-Club ab. Bei den Gästen sitzt ein Oberwarter auf der Trainerbank: Daniel Seper tritt mit dem Wiener Traditionsklub in der Heimat an.

Von Max Wiesler

Daniel Seper trifft am Freitag mit dem Sport-Club auf Oberwart.

Daniel Seper trifft am Freitag mit dem Sport-Club auf Oberwart.

© Martin Ivansich

Es ist der Kracher der letzten Runde des Jahres in der Ostliga: Oberwart trifft am Freitag um 19.30 Uhr zuhause auf den Wiener Sport-Club. Beide Teams stehen im Spitzenfeld der Liga, die Wiener sind mit 27 Punkten Zweiter, Oberwart punktgleich dahinter Dritter - mehr Topspiel geht also nicht.

Und für einen Oberwarter ist es ein ganz besonderes Spiel. Der Trainer der Gäste, Daniel Seper, trifft auf seinen Heimatverein. „Eine total coole Sache“, freut sich Seper auf das Duell. „Auch wenn es nicht mehr das ganz, ganz große Highlight ist, da ich schon mit Rapid ein paar Mal in Oberwart zu Gast war. Aber ich wohne nur wenige Minuten vom Informstadion entfernt, bin hier aufgewachsen und habe lange in Oberwart gespielt - von daher ist es schon ein besonderes Spiel für mich.“

Lob für Oberwarts Arbeit

Nicht nur neben dem Platz, sondern auch auf dem Platz wird das Duell ein Hit, ist sich Seper sicher. Von den Oberwartern spricht er in großen Tönen: „Sie machen ihre Sache richtig gut, sind seit acht Spielen in Folge ungeschlagen. Es wird eine ganz, ganz schwere Partie für uns.“

In der letzten Runde holte der Sport-Club zuhause vor 4.500 Fans ein 2:2 gegen Traiskirchen, Oberwart erkämpfte sich durch ein Traumtor von Nermin Bajraktarevic ein 1:1 gegen den MSV und will jetzt im letzten Heimspiel des Jahres noch einmal anschreiben. Für beide Teams ist sogar noch Platz eins drin, wenn Marchfeld zuhause gegen Donaufeld ausrutscht.

Daniel Seper coacht den Wiener Sport-Club seit Sommer. Mit der Entwicklung in diesem Jahr ist er mehr als zufrieden: „Im April, Mai hat der Verein noch gegen den Abstieg gekämpft, jetzt sind wir Zweiter. Das kann sich sehen lassen. Im Klub herrscht eine große Euphorie, das neue Stadion, der sportliche Aufschwung tragen dazu bei. Und das merkt man auch an den Zuschauerzahlen“, streicht Seper die 4.500 Fans im letzten Heimspiel hervor.

Seper hat mit seinem Team die 2. Liga im Fokus

„Auf Sicht“ ist das Ziel der Wiener der Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Ich weiß nicht, ob es schon heuer funktioniert, aber der Aufstieg ist etwas, das wir in den nächsten Jahren definitiv erreichen wollen. Zudem möchten wir uns professioneller aufstellen, da will ich die nächsten Schritte einleiten“, so Seper.

Der nächste Punkt auf der Agenda ist das Duell mit Oberwart, auf das beide Seiten hinfiebern - auch Oberwarts Sportchef Peter Lehner. Nach dem Cupspiel der Oberwarter in Pinkafeld tauschten sich die beiden schon aus, jetzt wartet das direkte Duell.

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