Während das neue Gesetz zu Integrations-Pflichten vorbereitet wird, zeigen die Zahlen: Burgenland hat im Österreich-Vergleich den geringsten Zuzug: Der Anteil von Menschen mit ausländischem Geburtsort, wie es statistisch heißt, liegt bei 13,9 Prozent.
Ausrangierte Golser Windkraft-Turbine wird zum „Tiny House“
Mehr als nur Recycling
Eine ausgediente Windkraft-Turbine aus dem Windpark bei Gols wird zum Tiny House – ein Beispiel für nachhaltiges Wohnen, das sich seinen Platz auf der renommierten Dutch Design Week verdient hat.
Vom Neusiedler See in die Niederlande, von der Turbine zum Tiny House: Die Golser Windkraftanlage wurde von Vattenfall in eine Mini-Wohnung verwandelt.
© zVg Vattenfall
Die Gondel der 20 Jahre alten V80-2MW-Turbine, die einst auf 100 Metern Höhe stand und genug Strom für 29.000 Haushalte erzeugte, wurde von Vattenfall und dem Designstudio Superuse zu einem kompakten Wohnraum umgestaltet. Das vier Meter breite und zehn Meter lange Tiny House (deutsch: kleines Haus) bietet eine Küche, ein Badezimmer sowie Wohnraum und ist mit modernen, nachhaltigen Technologien wie Solarpaneelen und einer Wärmepumpe ausgestattet.
Erst Energie für 29.000 Haushalte, jetzt selber ein Haushalt
Mit diesem innovativen Projekt, das auf der Dutch Design Week präsentiert wird, will Vattenfall zeigen, wie man Altmaterialien kreativ und umweltfreundlich wiederverwenden kann. Ziel war es, die Materialien der Turbine so wenig wie möglich zu verändern und dadurch Energie sowie Rohstoffe zu sparen. Die Gondel des Tiny Houses stammt aus dem Golser Windpark, wo die Turbine seit 2005 insgesamt 73 Gigawattstunden Strom produziert hat, bevor sie außer Betrieb genommen wurde.

© zVg Vattenfall
Das Tiny House wurde zudem mit nachhaltig produzierten und recycelten Möbeln ausgestattet, darunter ein Tisch, der aus einem alten Windturbinen-Flügel gefertigt wurde. Dieses Beispiel soll zeigen, dass ausrangierte Windkraftanlagen weit mehr Potenzial haben, als nur recycelt zu werden.