Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Ostregion bringt Verstärkung zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf, Eisenstadt und Wien. Aus dem Mittelburgenland erreicht man den Wiener Hauptbahnhof morgens im neuen Zug in weniger als 90 Minuten. Und ab 13. Dezember fährt auch die Mattersburger Bahn wieder. Hier gibt‘s alle Neuerungen!
Auf ins Superwahljahr: Viele Kreuzerl in zwölf Monaten
Wahlkalender
Die Arbeiterkammer eröffnet im April das Superwahljahr, dann wird's mit EU-, Nationalrats- und Landtagswahl richtig spannend. Die Weichen werden schon jetzt gestellt.
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In den Parteien spricht bislang niemand offiziell vom Wahlkampf, das erste Kräftemessen steht aber schon in der Arbeiterkammer bevor. Von 10. bis 23. April geht's im Burgenland für die rote FSG, für die ÖVP-Arbeitnehmerinnen und -Arbeitnehmer, Freiheitliche sowie Grüne und Unabhängige (AUGE/UG) um die Zusammensetzung der Kammer. Dort hält Präsident Gerhard Michalitsch mit 35 weiteren FSG-Mandaten die klare Mehrheit. Das Motto „Alle gegen einen“ gilt also auch in der Kammer
Politisch schärfer wird es jedoch erst mit der Landtagswahl im Jänner 2025, bei der ÖVP, FPÖ, Grüne und NEOS mit einem Ziel antreten: die absolute Mehrheit der SPÖ unter Landeshauptman Hans Peter Doskozil zu brechen. Hier stehen bereits in den kommenden Monaten spannende Entscheidungen an: Christian Sagartz wird beim ÖVP-Parteitag am 13. Jänner als Spitzenkandidat fixiert; im Landtag tritt Anja Haider-Wallner als Klubobfrau die Nachfolge von Regina Petrik an; bei der FPÖ steht Alexander Petschnig in den Startlöchern, bei den NEOS Christoph Schneider.
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Die eine oder andere personelle Überraschung könnte es mit Kandidaten oder Kandidatinnen aus dem Burgenland bereits in den Listen zur Nationalratswahl geben. Der reguläre Termin steht für Ende September, zuletzt wurde jedoch über eine vorgezogene Wahl im Mai gemunkelt. Als stärkster Herausforderer von ÖVP-Kanzler Karl Nehammer gilt FPÖ-Chef Herbert Kickl: eine „Richtungsentscheidung“, die im Wahlkampf auf allen Ebenen spürbar sein wird.
Eine kolportierte Zusammenlegung der Bundes- mit der EU-Wahl Anfang Juni ist mittlerweile unwahrscheinlich. Ein Gradmesser soll die Europawahl trotzdem sein. Ob es (nach dem geplanten EU-Rückzug von Christian Sagartz) wieder Mandatare aus dem Burgenland geben wird, ist fraglich.