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Mörbisch: SPÖ hält absolute Mehrheit und legt sogar leicht zu
Landtagswahl-Analyse
In Mörbisch gelingt es der SPÖ mit 52,59 Prozent ihren Spitzenplatz und damit die absolute Mehrheit zu halten. Die FPÖ gewinnt auf Kosten der ÖVP und der Grünen. Bürgermeisterin Bettina Zentgraf freut sich über das beste Ergebnis seit 2010, wie sie im BVZ-Interview erzählt.
Bürgermeisterin Bettina Zentgraf hat ihr Wahlziel erreicht. In Mörbisch behält ihre SPÖ mit 52,59 Prozent die absolute Mehrheit und damit den klaren Spitzenplatz.
© Nina Mayer
Mit einer absoluten Mehrheit von 52,59 Prozent kann die SPÖ von Bürgermeisterin Bettina Zentgraf im Vergleich zur Wahl 2020 um 1,4 Prozentpunkte zulegen (48 Stimmen) und liegt damit sogar über dem Landesdurchschnitt. Der zweite Wahlgewinner ist die FPÖ, die auf einen Zuwachs von 14,37 auf 22,93 Prozent schauen kann und damit die ÖVP von Platz zwei verdrängt. Sie erreicht ein Plus von 8,56 Prozentpunkten (135 Stimmen).
Die ÖVP verliert massiv und stürzt von 26,15 auf 16,75 Prozent ab (ein Minus von 9,40 Prozentpunkten und damit ein Verlust von 126 Stimmen), ebenso die Grünen, die auf Platz vier landen. Einem Ergebnis von 6,49 Prozent im Jahr 2020 steht ein Ausgang von 3,77 Prozent im Jahr 2025 gegenüber, ein Minus von 2,72 Prozentpunkten.
Die Liste Hausverstand erzielt 2,02 Prozent der Stimmen in Mörbisch. Trotz Zugewinnen von 0,9 Prozentpunkten liegen die NEOS mit 1,95 Prozent an letzter Stelle.
Mit 79,95 ist die Wahlbeteiligung hoch.
Zentgraf sieht Auftrag für neue Projekte
Bettina Zentgraf sieht im erfreulichen Wahlergebnis eine Bestätigung ihres Tuns als Ortschefin und ist stolz darauf das beste Ergebnis seit 2010 eingefahren zu haben. „Mit diesem Rückenwind werde ich weiterhin mit vollem Einsatz und ganzer Kraft für Mörbisch arbeiten und Projekte wie den Pflegestützpunkt, das „Winterwunder Mörbisch" auf der Seebühne, touristische Initiativen und die Belebung des alten Kinos vorantreiben“, gibt sich Zentgraf im BVZ-Interview beflügelt vom Wahlergebnis.
Da Bettina Zentgraf auch auf der Bezirksliste „Eisenstadt-Umgebung“ um Vorzugsstimmen kämpft, heißt es für sie nun warten, ob sie in den Landtag einzieht. Zu diesem Zeitpunkt ist das Ergebnis der Vorzugsstimmenauszählung noch nicht bekannt.
- SPÖ: 52,59 Prozent (48 Stimmen; +1,4 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl)
- FPÖ: 22,93 Prozent (135 Stimmen; +8,56 Prozentpunkte)
- ÖVP: 16,75 Prozent (126 Stimmen; -9,40 Prozentpunkte)
- Grüne: 3,77 Prozent (keine Stimmenanzahl angegeben; -2,72 Prozentpunkte)
- Liste Hausverstand: 2,02 Prozent (keine Vergleichsdaten)
- NEOS: 1,95 Prozent (keine Stimmenanzahl angegeben; +0,9 Prozentpunkte)
Wahlbeteiligung: 79,95 Prozent.