Das erste Jahr unserer Landesgeschichte wurde auch mit dem Blut von 17 zivilen Opfern der Kämpfe geschrieben. Eines davon, der Güssinger Kreisnotär Josef Illés, wird hier vorgestellt und so hoffentlich dem Vergessen entrissen.
Das erste Jahr unserer Landesgeschichte wurde auch mit dem Blut von 17 zivilen Opfern der Kämpfe geschrieben. Eines davon, der Güssinger Kreisnotär Josef Illés, wird hier vorgestellt und so hoffentlich dem Vergessen entrissen.
Vinzenz Szagmeister wurde 1921 vor den Augen seines erst elfjährigen Sohnes Josef von Freischärlern des gefürchteten Pál Pronay erschossen. Sein Leben lang schwieg Josef, erst wenige Wochen vor seinem Tod erzählte er seinem Sohn Otto davon. Das ist seine Geschichte.
In dieser Woche dreht sich die Landesgeschichte ausnahmsweise nicht um die Opfer von 1921, sondern die Täter, die Freischärler.
In der dieswöchigen Zeitreise ins Burgenland 1921 geht es um die schwierige Suche nach dem „Pepi-Veida“. Dieser hieß eigentlich Josef Holzer, kam aus Sieggraben und wurde wahrscheinlich ein weiteres Opfer der Raubmörder-Banden, die vielerorts die pro-ungarischen Freischärler bestimmten. Aber wieso ist es so schwer, einen Toten zu finden? Das und wieso es fast nicht nur bei einem Toten geblieben wäre, wird in der dieswöchigen Serie zu erklären versucht.
Sieglinde Senningers Onkel Ferdinand Schmidt wurde bei der versuchten Landnahme des Burgenlandes 1921 von Freischärlern erschossen, ihr Vater fast totgeprügelt. Mit der BVZ besucht sie den Tatort und erzählt von weiteren, nicht minder tragischen Kapiteln der Familiengeschichte.
Die Enkelin von Josef Illés rekonstruiert den Mord an ihren Großvater durch pro-ungarische Freischärler und seine Folgen für die eigene Familiengeschichte.