Das erste Jahr unserer Landesgeschichte wurde auch mit dem Blut von 17 zivilen Opfern der Kämpfe geschrieben. Eines davon, der Güssinger Kreisnotär Josef Illés, wird hier vorgestellt und so hoffentlich dem Vergessen entrissen.
Das erste Jahr unserer Landesgeschichte wurde auch mit dem Blut von 17 zivilen Opfern der Kämpfe geschrieben. Eines davon, der Güssinger Kreisnotär Josef Illés, wird hier vorgestellt und so hoffentlich dem Vergessen entrissen.
Die Enkelin von Josef Illés rekonstruiert den Mord an ihren Großvater durch pro-ungarische Freischärler und seine Folgen für die eigene Familiengeschichte.
Quer durch Europa demonstrieren im Moment die Landwirte, um gegen schlechte Preise, Bürokratie, strenge Umweltregeln und immer wieder neue Auflagen zu protestieren. Man vergisst, wie wichtig die Bauern für unser aller Wohlergehen sind. Auch in St. Georgen gab es 1959 einen Aufschrei der Weinbauern.
Der Bauernstand hatte es im Laufe der Jahrhunderte nicht leicht. 1848 kam es zu vielen Protesten und Unruhen nach Jahren der politischen Unmündigkeit und Abhängigkeit von den Fürsten und Lehenherren.
Mit dem 2. Weltkrieg veränderte sich das Leben im Dorf schlagartig. Im Oktober 1939 wird der Jahrgang 1919 zum Militär eingezogen.
Eine Gruppe Militärhistoriker recherchierte Namen und Geschichte der gefallenen Soldaten und Gendarmen bei der Landnahme des Burgenlandes 1921. Nun sind die 17 getöteten Zivilpersonen an der Reihe - hoffentlich mit Unterstützung der BVZ-Lesefamilie.
Das Theaterspielen weist in St. Georgen eine lange Tradition auf. Bereits aus dem 18. Jhdt. gibt es erhaltene Texte, die auf Hirtenspiele hinweisen.
Vortragsreihe erinnert an jüdische Bestandteile des Christentums und des Burgenlands.