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Neue Eisenstädter

Streit schon bei Sitzung Nr. 3: Opposition geht zum Verwaltungsgericht

Die erste Liste der Auskunftspersonen wurde im U-Ausschuss zur „Neuen Eisenstädter“ einstimmig beschlossen - und dann gingen die Meinungen auseinander. FPÖ und ÖVP wollen alle Gemeinnützigen überprüfen und die Untersuchung ausweiten, SPÖ und Grüne wollen nicht, dass der Ausschuss „ausfranst“ und überstimmten die Opposition. Jetzt gibt's eine Verwaltungsbeschwerde.

Jetzt will die Opposition einen neuen U-Ausschuss

Im Untersuchungsausschuss zur „Neuen Eisenstädter“ geht's am frühen Nachmittag um den grundsätzlichen Beweisbeschluss und um die ersten Auskunftspersonen. Vorab haben FPÖ und ÖVP mit einem neuen Vorschlag aufhorchen lassen: Der aktuelle U-Ausschuss solle beendet werden und gleich in einen neuen übergehen, um das Thema auszuweiten. In den Raum gestellt wurde auch eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht.

Planänderung im U-Ausschuss: Noch kein Beschluss der zentralen Fragen

In der zweiten Sitzung des U-Ausschusses zur „Neuen Eisenstädter“ sollten heute eigentlich die zentralen Beschlüsse zur Beweisführung und zur Ladungsliste der Auskunftspersonen fallen. Das war aber kein Thema, weil es von den Fraktionen nicht eingebracht wurde. Die SPÖ begründete das damit, dass es bei der Ladungsliste zwar Konsens gebe, beim Beweisbeschluss aber nicht. FPÖ und ÖVP reagierten verärgert. Morgen geht's weiter.

Wer wird im U-Ausschuss befragt? Morgen werden erste Namen genannt

Bei der zweiten Sitzung des Untersuchungsausschusses zur „Neuen Eisenstädter“ wird morgen, Mittwoch, auch die erste Ladungsliste für Auskunftspersonen beschlossen. Die SPÖ will mit Sonderprüfer Johannes Zink starten, die ÖVP will Landeshauptmann Doskozil laden. Ob eine gemeinsame Liste gelingt und welche Namen sie enthalten wird, darüber beraten die vier Landtagsparteien heute.

Der Countdown zum U-Ausschuss läuft

In wenigen Tagen konstituiert sich der U-Ausschuss zur „Neuen Eisenstädter“. Die Parteien brennen schon darauf, am Wort sind auch erfahrene Richter und Anwälte. Ab Mitte Februar werden die Befragungen durchgeführt.